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09.12.2016 - 19:24
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

Rauferei in Wien: Naumoski schuldig gesprochen

16.11.2016, 17:17

Der frühere Bundesliga- Spieler und Stürmer beim SV Mattersburg, Ilco Naumoski, hat in seinem Strafprozess am Wiener Straflandesgericht am Mittwoch eine bedingte Freiheitsstrafe von sieben Monaten ausgefasst. Es ging um eine Schlägerei vor einem Wiener Nachtlokal und um einen Faustschlag nach einem Fußballmatch. Naumoski nahm das Urteil an.

Prozessgegenständlich war neben der Rauferei vor der Bar im Sommer 2015 auch ein unschöner Zwischenfall nach einem Match zwischen dem SC Wiener Neustadt  und Mattersburg  vom Dezember 2010, das die Burgenländer nach einem späten Treffer unglücklich mit 0:1 verloren hatten. Naumoski soll nach dem Schlusspfiff beim Abgang Richtung Kabine dem ihm entgegenkommenden Zeugwart der gegnerischen Mannschaft einen Faustschlag ins Gesicht verpasst haben. "Ich war sehr perplex", meinte dieser im Zeugenstand. Der Zeugwart erlitt eine Kieferprellung, eine Hirnerschütterung und einen Tinnitus.

Foto: GEPA

"Was schaust?"

Noch gewalttätiger soll der 32- Jährige vor seinem Stammlokal in der Ottakringer Straße in Wien Hernals geworden sein, als ihn ein 24 Jahre alter Lokalbesucher im Scherz und unter Alkoholeinfluss halblustig ansprach. Nach einem knappen "Was schaust?" soll Naumoski gemeinsam mit zwei Bekannten auf den Mann losgegangen sein. "Ich hab' einen Schlag auf den Kopf bekommen. Ich kann mich an nix erinnern. Ich war bewusstlos", offenbarte der 24- Jährige im Zeugenstand.

Foto: GEPA

Naumoski - er gewann mit dem GAK  2004 den österreichischen Meistertitel und wurde im selben Jahr Pokalsieger, später war er auch im mazedonischen Nationalteam tätig - wurde wegen Körperverletzung und Raufhandel verurteilt. Zudem fasste er eine Verurteilung wegen Sachbeschädigung aus, die er mit seinem Auto in Wiener Neustadt begangen hatte. Neben der bedingten Strafe muss Naumoski für die kommenden drei Jahre eine Bewährungshilfe in Anspruch nehmen, urteilte Richterin Martina Krainz.

16.11.2016, 17:17
AG/red
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