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28.03.2017 - 08:10
Foto: GEPA pictures / Video: sportkrone.at

Rapid: Stinknormaler Vertrag als "Aufreger"!

25.01.2017, 18:34

Muss Rapid den gefeuerten Trainer Mike Büskens bis 2018 zahlen? Dieser "Aufreger" rauschte Mittwoch durch Österreichs Medien. Weil der Rekordmeister mit dem längst verabschiedeten Deutschen einen - höflich umschrieben dämlichen - Vertrag gemacht hätte. Was aber wirklich stimmt: Es ist ein stinknormaler Standardvertrag. Also 1 Jahr plus 1 Jahr auf Option seitens Büskens, wenn Rapid einen Europacup- Platz erreicht, aber Rapid den Vertrag nicht verlängern will. Es ist international und national längst üblich, dass beide Parteien, also Trainer und Verein, ihre "Zuckerl" im Vertrag haben - und es so gut wie nie einseitige Optionen gibt. Im Video oben sehen Sie das Siegestor Rapids gegen Ferencvaros im Mittwoch- Testspiel in Spanien.

Rapid- Bashing? Will man den Rekordmeister absichtlich schlecht machen? Dieser Verdacht drängt sich ein bisserl auf, wenn man aus diesem Vertrag etwas Kurioses oder gar Schlechtes machen will. Ja, es stimmt, dass Büskens weitergezahlt werden müsste, wenn Rapid bis zum Saisonende in der Meisterschaft noch auf einen Europacup- Platz klettern sollte.

Und man muss den Klub auch keineswegs krampfhaft verteidigen, zumal man in den letzten Jahren kaum Fettnäpfchen ausgelassen hat und derzeit sportlich auch dem Erfolg nachläuft. Aber in diesem Fall war es nie und nimmer blauäugig von den Grün- Weißen. Denn erreicht man den Europacup- Platz nur deswegen, weil man etwa den Cupsieg holen würde, kann Büskens nicht die Option auf Vertragsverlängerung ziehen. Also wurde im Vertrag schon darauf Acht genommen, die Reißleine ziehen zu können, sollte man mit der Saison nicht zufrieden sein.

Und, ja, ich kann mich auch noch daran erinnern, dass Rapid blauäugig genannt wurde, wenn zu kurze Verträge gemacht wurden.

Man kann's scheinbar nur schwer richtig machen. Vor allem dann nicht, wenn es in Mode ist, ein Haar in einer Suppe zu suchen, wenn gar keines drinnen schwimmt.

Max Mahdalik, Sportchef krone.at

Sportchef krone.at
Max Mahdalik
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