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29.03.2017 - 02:15
Models vor der Akropolis: Ein No-Go für die Griechen
Foto: AFP/Frazer Harrison, thinkstockphotos.de

Pleite- Griechen pfeifen auf Mode- Millionen

15.02.2017, 17:25

Die Griechen pfeifen auf Millionen, mit denen sie ihren Schuldenberg zumindest teilweise abbauen könnten. So wurde dem italienischen Modeunternehmen Gucci die Abhaltung einer Show vor der Akropolis nicht erlaubt. Diese hätte dem Pleite- Staat laut Medienberichten immerhin zwei Millionen Euro eingebracht. FPÖ- Europaabgeordnete Barbara Kappel ist entsetzt.

"Der besondere kulturelle Charakter der Akropolis- Monumente ist nicht vereinbar mit diesem Event. Es handelt sich um einmalige Monumente, die Symbole des Weltkulturerbes sind", erklärte der Zentrale Archäologische Rat Griechenlands, der für diese Entscheidung zuständig war, am Mittwoch. "Ich bin voll und ganz mit dem Beschluss einverstanden", pflichtete die griechische Kulturministerin Lydia Koniordou dem Gremium bei.

Kappel: "Es ist mir unverständlich"

"Paris und Rom stellen ihre Sehenswürdigkeiten gerne für die Modeschauen großer Designer zur Verfügung, denn das bringt Einnahmen und schafft weltweite Medienpräsenz, die unbezahlbar und für die Tourismuswirtschaft förderlich ist", erklärte hingegen die freiheitliche Europaabgeordnete Barbara Kappel. "Es ist mir unverständlich, warum die finanziell notleidende griechische Syriza- Regierung hier auf Einnahmen und Imagegewinn verzichten kann, wenn sie gleichzeitig wieder Milliarden- Zahlungen von den europäischen Geldgebern einfordert."

Barbara Kappel (im Bild rechts) neben Ulrike Lunacek und Othmar Karas
Foto: APA/Herbert Neubauer

Nächste Tranche des Rettungspakets fällig

Erst am Dienstag sei im Europäischen Parlament in Straßburg der aktuelle Stand des Schuldenbergs von Griechenland debattiert worden, wo es auch um die nächste Tranche des dritten Rettungspakets in Höhe von 86 Milliarden Euro ging. "Die Regierung Tsipras braucht diese Auszahlung dringend, denn bis zum Juni sind wieder Milliarden- Rückzahlungen an die Geldgeber fällig", zeigte sich Kappel erzürnt, "gleichzeitig haben die Griechen aber schon angekündigt, die Spar- und Reformauflagen der Gläubiger nicht einzuhalten."

Redaktion
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