Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
19.02.2017 - 23:41
Der störanfällige Meiler im ungarischen Paks soll mit Milliarden aus Russland ausgebaut werden.
Foto: Franz Votava, "Krone"-Grafik

Österreichische Offensive gegen Ungarns Atompläne

03.01.2017, 16:45

Atom- Alarmstufe Rot an unserer Grenze! Denn der Ausbau des Schrottreaktors im ungarischen Paks rückt immer näher. Die nur 180 Kilometer entfernten Meiler sollen mit russischen Nuklear- Milliarden ausgebaut werden. Österreichs Außenminister Sebastian Kurz startet gegen diese Pläne eine diplomatische Offensive.

Bereits 2014 hatten der ungarische Premier Viktor Orban und Russlands Präsident Wladimir Putin den Grundstein zum massiven Ausbau in Paks gelegt. Laut dem in Moskau unterschriebenen Vertrag wird mit der Lieferung der Blöcke und des Nuklearmaterials sowie der Entsorgung des Atommülls der russische Staatskonzern Rosatom beauftragt.

Finanziert werden sollen die Bauarbeiten aus einem Staatskredit in der Höhe von umgerechnet zehn Milliarden Euro. Das von der EU- Kommission eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren (wegen Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit des Vorhabens mit dem Brüsseler Vergaberecht) lässt Orban allerdings - wenig verwunderlich - völlig kalt.

Außenminister Kurz macht mobil

Genau gegen diese russischen Beihilfen macht aber auch Außenminister Kurz jetzt mobil. Und Vizekanzler Mitterlehner hat eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof in Aussicht gestellt. "Wir werden dem Bau der neuen Reaktorblöcke 5 und 6 sicherlich nicht tatenlos zusehen und alle Hebel in Bewegung setzen, um das zu verhindern", erklärte Kurz gegenüber der "Krone".

Weiterer Grund zur Besorgnis: Durch die Novellierung des ungarischen Atomgesetzes könnte die Unabhängigkeit der ungarischen Nuklearaufsicht infrage gestellt werden. Greenpeace- Chef Egit: "Dann hätte Premier Orban alles in der Hand ..."

Mark Perry und Christoph Matzl, Kronen Zeitung

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum