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24.09.2016 - 23:03
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER / Video: krone.tv

Österreicher enttäuschen in Rio erneut

16.08.2016, 07:48

Österreichs Athleten haben am Montag bzw. in der Nacht auf Sonntag in Rio de Janeiro nicht überzeugt. Die Kanutinnen Yvonne Schuring/Ana Roxana Lehaci verpassten den Aufstieg ins Finale ebenso wie Viktoria Schwarz (Bild) im K1- Sprint und Wasserspringer Constantin Blaha. Ringer Amer Hrustanovic schied im Viertelfinale aus. Einzig die Synchronschwimmerinnen Anna Maria und Eirini Marina Alexandri qualifizierten sich für das Finale.

Auch die Segler Nico Delle Karth/Niko Resch konnten bei den 49ern nicht an ihren dritten Platz in der ersten Wettfahrt des Tages anschließen. Nach Rang 14 und einer Kenterung bei extrem schwierigen Bedingungen sind die Österreicher nun Gesamt- 14. und müssen um die Teilnahme am Medal Race bangen. Die Wettfahrten im 470er- Bewerb der Damen und Herren mussten wegen starken Windes verschoben werden.

"Krone"- Sportchef Robert Sommer sprach schon vergangene Woche von einem "Olympia- Debakel, weil wir in der Steinzeit leben - hier das Video:

Video: krone.tv

Blaha 27. von 29

Enttäuschend verlief der Auftritt von Wasserspringer Constantin Blaha. Der 28- Jährige belegte im Olympia- Vorkampf vom 3- m-Brett nach dreistündigem Wettkampf und sechs Durchgängen unter 29 Teilnehmern nur Rang 27. Die Top 18 erreichten das für Dienstag angesetzte Semifinale. Der Wiener erwischte keinen guten Tag und brachte kaum einen gut gelungenen Versuch ins Wasser des Maria Lenk Aquatics Centre. Er kam auf eine bescheide Ausbeute von 351,95 Punkten, sein Rückstand auf die Aufstiegsplätze betrug 37,95 Zähler. Allerdings herrschten nach anfänglichem Schönwetter bald äußerst diskutable Bedingungen, in der Freiluftarena blies ein heftiger Wind bis Sturm durch.

Gewichtheber Sargis Martirosjan hat in der Klasse bis 105 Kilogramm in der B- Gruppe Rang drei belegt. Der 29- Jährige schaffte im Zweikampf neue persönliche Bestleistung von 389 kg (179 Reißen/210 Stoßen). Seine Endplatzierung steht erst nach der A- Gruppe mit neun Athleten fest, die höhere Anfangsgewichte gewählt haben.

Synchronschwimmerinnen im Finale

Die österreichischen Synchronschwimmerinnen Anna Maria und Eirini Marina Alexandri stehen im olympischen Duett- Finale. Die beiden landeten nach Qualifikationsplatz zwölf in der Freien Kür im Technik- Teil auf Platz elf, gesamt wurden sie Zwölfte. Exakt die Top zwölf unter 24 Paaren haben die für Dienstag (19.00 Uhr MESZ) angesetzte Entscheidung erreicht. "Sie sind sehr stark geschwommen. Mein großer Wunsch sind die Top Ten", setzte sich Trainerin Albena Mladenowa gleich das nächste Ziel. "Das Finale können wir jetzt genießen", sagte Anna Maria.

Die Kanutinnen Yvonne Schuring/Ana Roxana Lehaci haben den Aufstieg ins A- Finale im Kajak- Zweier (500 m) knapp verpasst. Im ersten Semifinale belegten die beiden Österreicherinnen in 1:44,462 Min. den vierten Platz und blieben damit 0,172 Sek. hinter den Top drei, für die es am Dienstag im A- Finale im Kampf um die Medaillen weitergeht. "Es ist ärgerlich, aber normal muss man zufrieden sein, wir trainieren jetzt effektiv eine Woche miteinander. Innerhalb von einer Woche mit der Weltspitze mithalten, ist super. Das macht es aber auch umso bitterer, wenn man nur zwei Zehntel hinten ist. Wie sagt man so schön: Mal bist du der Hund, mal bist du der Baum", meinte Schuring.

Hrustanovic im Viertelfinale out

Im Viertelfinale ist für den griechisch- römischen Ringer Amer Hrustanovic Endstation gewesen. Der Salzburger hatte nach einem 4:3- Sieg über "Gewaltringer" Rami Antero Hietaniemi aus Finnland im Viertelfinale gegen "Gefühlsringer" Jawid Hamsatau aus Weißrussland mit 0:9 das Nachsehen. Die Teilnahme an der Hoffnungsrunde blieb ihm verwehrt. Hrustanovic, nach Medienberichten in Österreich über ÖOC- "Olympia- Touristen" sehr verärgert, rechnet nun mit einer ähnlichen Abkanzelung. "Wenn es nach den Leuten geht, sind wir eh nur Touristen. Aber mir egal, was die sagen. Das sind Olympische Spiele, da hat man nicht so ein Los, dass man einfach durchmarschiert. Das ist keine Landesmeisterschaft, jeder Kampf ist schwierig."

Viktoria Schwarz hat es im Kajak- Einer- Sprint über 200 m nicht in den Finaltag geschafft. Die 31- jährige Oberösterreicherin wurde am Montag in ihrem Semifinale Siebente und kam in der Gesamtabrechnung als 21. nicht unter die schnellsten 16, für die es am Dienstag entweder im A- oder im B- Finale um die Endplatzierungen geht.

16.08.2016, 07:48
AG/red
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