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11.12.2016 - 01:33
Foto: NASA, krone.at

Neujahrstag 2017 wird eine Sekunde länger dauern

08.07.2016, 09:43

Am 1. Jänner 2017 wird es eine Minute mit 61 Sekunden geben: Um 2 Uhr MEZ wird hierzulande eine zusätzliche Sekunde zur Weltzeit UTC hinzugefügt. Seit dem Jahr 1972 wird mit solchen Schaltsekunden die Unregelmäßigkeit der Erdrotation kompensiert.

Um 1.59.59 MEZ in der Neujahrsnacht 2017 (bzw. Mitternacht UTC; in manchen Zeitzonen wird daher der 31. Dezember 2016 eine Sekunde länger sein) wird der Weltzeit eine Schaltsekunde hinzugefügt, wie das US Naval Observatory bekannt gab. Mit der Schaltsekunde wird kompensiert, dass die Erde ein bisschen länger für eine Umdrehung braucht als 24 Stunden.

Jahrhundertelang wurde die Zeitmessung an der Rotation der Erde festgemacht und die Sekunde in diesem Rahmen definiert. Die Rotationsgeschwindigkeit der Erde ist aber nicht konstant und dank Atomuhren lässt sich die Sekunde heute viel präziser und stabiler bestimmen. Zuletzt wurde der 1. Juli vergangenen Jahres um eine Sekunde verlängert. 

"Sonne würde irgendwann mittags aufgehen"

"Würde man die Differenz nicht korrigieren, würde die Sonne irgendwann mittags aufgehen", weiß Wolfgang Dick vom Zentralbüro des Internationalen Dienstes für Erdrotation und Referenzsysteme (IERS) in Frankfurt am Main. Bekanntgegeben wird eine solche Zeitanpassung jeweils ein halbes Jahr im Voraus.

Damit Atomzeit und Astronomische Zeit auf Dauer nicht zu weit auseinanderdriften, beobachtet der International Earth Rotation and Reference Systems Service (IERS) die Rotationsdauer genau und entscheidet darüber, wann eine Schaltsekunde hinzugefügt oder abgezogen werden muss. Seit 1972 ist dieses System in Kraft, um den Unterschied zwischen beiden Zeitskalen auf maximal 0,9 Sekunden zu begrenzen.

Schaltsekunde wichtig für Navigationssysteme

Kaum jemand wird wegen der Schaltsekunde seine Uhr zurückstellen, doch hat diese Kleinigkeit große Bedeutung für unser Leben: Etwa für die Betreiber und damit auch Nutzer von Navigationssystemen. Auch Astronomen, die mit hochpräziser Himmelsbeobachtung zu tun haben, sind bislang auf die Schaltsekunde angewiesen.

08.07.2016, 09:43
AG/red
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