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23.05.2017 - 13:32
Foto: Associated Press

Nadal fixiert nach Marathon- Thriller Traumfinale

27.01.2017, 15:46

Was war das für ein Wahnsinns- Thriller! Rafael Nadal hat am Freitag Grigor Dimitrow (BUL) im Halbfinale der Australian Open nach einem Marathon- Spiel mit fast fünf Stunden Spielzeit in fünf Sätzen eliminiert. Am Ende hieß es 6:3, 5:7, 7:6, 6:7 und 6:4. Damit komplettierte Nadal das Traumfinale, er trifft nun auf seinen Dauerrivalen Roger Federer - das erste Duell der beiden Legenden in einem Grand- Slam- Endspiel seit Paris 2011!

Nadal  verwertete im fünften Satz seinen vierten Matchball, sank vor Freude und Erleichterung zu Boden - und wurde vom Publikum in Melbourne frenetisch gefeiert. Er und Dimitrow hatten sich davor ein unglaubliches Spiel auf allerhöchstem Niveau geboten. "Ich bin sehr glücklich", war Nadal nach dem Spiel erleichtert, "das Publikum war großartig. Es bedeutet mir sehr viel, im Endspiel zu stehen." Nach seinen Verletzungssorgen ist Nadals Rückkehr in ein Grand- Slam- Finale besonders emotional: "Ich habe sehr hart gearbeitet, um diesen Moment zu erleben. Dass es so schnell geht, bis ich wieder in einem Finale stehe, hätte ich nicht gedacht."

Federer- Treffen "nicht für möglich gehalten"
Die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit Altmeister Roger Federer ist groß. "Wir beide hatten in den vergangenen Jahren schwierige Phasen, jeweils mit Verletzungen. Umso schöner ist es, dass wir jetzt wieder auf der großen Bühne aufeinandertreffen. Ich hatte es, ehrlich gesagt, nicht mehr für möglich gehalten." Für den 30- Jährigen, der Federer 2009 an gleicher Stelle die Trophäe wegschnappte, geht es um den 15. Grand- Slam- Titel und den zweiten in Australien. Der 35- jährige Federer würde seine Rekordausbeute bei Grand Slams mit dem fünften Triumph in Melbourne auf 18 Titel ausbauen.

Foto: AFP

Dimitrow leistet Nadal enormen Widerstand

Einen Tag nach Federers etwas glücklichem Fünf- Satz- Sieg im Schweizer Duell mit Stan Wawrinka  legte Nadal gleich richtig los. Der einstige Weltranglisten- Erste schien wildentschlossen, die Final- Chance zu nutzen. Doch Dimitrow zeigte, warum er mit einer Bilanz von zehn Siegen aus den ersten zehn Matches des Jahres in sein zweites Grand- Slam- Halbfinale gekommen war. Der 25- Jährige schaffte es immer wieder, Nadal an der Grundlinie hin- und her zu jagen und glich aus, auch im vierten Satz. Längst war es ein typisches Nadal- Match mit hart umkämpften, langen Ballwechseln - und reichlich Spannung.

Foto: AFP

1. Grand- Slam- Finale gegen Federer seit 2011

Im fünften Satz mit Emotionen und Chancen auf beiden Seiten schaffte Nadal schließlich das Break zum 5:4 und erreichte kurz darauf sein erstes Grand- Slam- Finale seit dem neunten French- Open- Erfolg 2014. Nadal und Federer trafen zuletzt 2011 in Paris in einem der großen Turniere aufeinander, dort siegte der Mallorquiner. Federer und Nadal sind nach Verletzungen zwar nur noch die Nummern 17 respektive 9 der Welt, sie sind sich aber schon in acht Grand- Slam- Finali gegenübergestanden. Federer gewann zwei davon (Wimbledon 2006 und 2007), Nadal sechs (French Open 2006, 2007, 2008 und 2011, Wimbledon 2008 und Australian Open 2009).

Grigor Dimitrow
Foto: Associated Press

Federer über Nadal: "Er ist ein unglaublicher Spieler"

Federer hatte nach seinem Endspiel- Einzug bestritten, dass er sich gegen Dimitrow bessere Chancen ausrechnen würde. Und sich als Fan von Nadal bezeichnet: "Ich denke, er ist ein unglaublicher Spieler. Er hat Schläge, die sonst niemand hat. Außerdem hat er den Kampfgeist." Der von seiner halbjährigen Verletzungspause zurückgekehrte Baseler hatte nach dem Match gegen Wawrinka daran erinnert, wie er den damals ebenfalls verletzten Nadal bei der Einweihung von dessen Tennis- Akademie im vorigen Sommer auf Mallorca getroffen hatte - und beide nicht Tennis spielen konnten: "Ich auf einem Bein, er mit seinem Handgelenk."

Damals habe er den Rivalen darauf angesprochen, wie schön es wäre, noch einmal gegeneinander zu spielen. Nun ist es so weit. Federer nannte das "irreal". Das Finale steigt am Sonntag um 9.30 Uhr.

Redaktion
krone Sport
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