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27.06.2017 - 05:43
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER, Andi Schiel

Nach Festnahme in Asylheim: Marokkaner enthaftet

20.01.2017, 17:32

Jener 25 Jahre alte Marokkaner, der am 19. Dezember 2016 in einem Flüchtlingsheim in Fuschl im Salzburger Flachgau wegen des Verdachts der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung festgenommen und inhaftiert wurde, ist am Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Auf freiem Fuß befindet sich der Mann jedoch nicht. Er bleibt im Polizeianhaltezentrum, bis er in Schubhaft genommen wird.

Wie Gerichtssprecherin Martina Pfarrkirchner am Nachmittag auf Anfrage der APA berichtete, habe die Auswertung des bei der Hausdurchsuchung sichergestellten Materials - vor allem zwei Handys und ein Laptop - offenbar keine Ergebnisse gebracht, die einen Tatverdacht weiter untermauern. Laut Verfahrenshelfer Kurt Jelinek dürfte allerdings noch die Auswertung eines alten Handys des Marokkaners ausständig sein. Die Staatsanwaltschaft überlegt noch, ob sie gegen die Enthaftung Beschwerde einbringen wird, sagte Behörden- Sprecher Robert Holzleitner.

"Vorgang zur Verhängung der Schubhaft im Gange"

Trotz Aufhebung der Untersuchungshaft ist der Marokkaner nicht auf freiem Fuß. "Der Vorgang zur Verhängung einer Sicherungsmaßnahme, also die Schubhaft, ist im Gange", informierte Polizei- Sprecher Michael Rausch. Dies habe das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) angeordnet. Bis zum Abschluss des Verfahrens bleibe er im Polizeianhaltezentrum und werde dann dem BFA übergeben, hieß es.

Über Terroranschlag in Salzburg gesprochen

Der Marokkaner war verdächtigt worden, Gespräche über einen terroristischen Anschlag in Salzburg für den Zeitraum zwischen Weihnachten und Silvester geführt zu haben. Eine Freundin, die sich in Palästina befand, hat die Polizei auf den mutmaßlichen Anschlagsplan aufmerksam gemacht. Ihren Schilderungen zufolge kommunizierte sie mit dem Verdächtigen im Internet über Skype. Als er vergessen habe, am Ende des Gesprächs den Skype- Chat abzuschalten, habe sie noch mitgehört, wie der Mann mit anderen Personen über einen Terroranschlag in Salzburg gesprochen habe.

Redaktion
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