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30.05.2017 - 04:04
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER, APA/HANS KLAUS TECHT

Mölzer: "Das Imperium hat zurückgeschlagen"

06.12.2016, 08:22

Nach dem Sieg von Alexander Van der Bellen bei der Bundespräsidenten- Stichwahl hat sich nun FPÖ- Chefideologe Andreas Mölzer zu Wort gemeldet. Seiner Ansicht nach ist der Hauptgrund für die Niederlage von Norbert Hofer, dass es eine "Einheitsfront" gegen den freiheitlichen Kandidaten gegeben habe: "Das Imperium hat zurückgeschlagen." Bezüglich Kanzler Christian Kerns "Kuschelkurs" meint der Freiheitliche, dieser habe die Dämonisierung der FPÖ aufgelöst und Protestwähler verschreckt.

Im Interview mit der "Presse" weist Mölzer darauf hin, dass Hofer einen höchst erfolgreichen Wahlkampf geführt habe: "Ein Freiheitlicher hat in drei Wahlgängen zwischen 35 und 49 Prozent der Stimmen erreicht. Ich glaube, dass das ein Höhepunkt der freiheitlichen Entwicklung ist." Doch eine "Einheitsfront von allen etablierten Parteien und von allen Institutionen der etablierten Zivilgesellschaft" habe einen Sieg des FPÖ- Kandidaten verhindert.

Andreas Mölzer
Foto: APA/ERWIN SCHERIAU

Verstärkt politische Mitte ansprechen

Die Freiheitlichen hätten jene Bürger hinter sich, die der Ansicht seien, "dass die etablierte politische Klasse versagt hat" - das sei jedoch noch immer nicht mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Die Partei müsse deshalb künftig verstärkt die politische Mitte ansprechen - mit einem moderaten Stil, aber weiterhin hart von der Sache her. Die FPÖ sei eine Systemalternative, weil sie "für die Erhaltung der österreichischen Identität, gegen Massenzuwanderung und gegen Sozialmissbrauch" eintrete. Er glaube weiter an die Chance, dass die FPÖ die größte Partei Österreichs werden könne.

"Schlauer Schachzug" von Kern

Was Kerns "Kuschelkurs" angeht, sagte Mölzer: "Ich hätte eigentlich angenommen, dass das der Dämonisierung des FPÖ- Kandidaten entgegenwirkt, es war aber ein schlauer Schachzug, weil Kern damit signalisiert: Die FPÖ ist auch Establishment. Das hatte bei den Protestwählern den Effekt, dass dort die Mobilisierung nicht mehr so groß war."

Redaktion
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