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23.08.2017 - 22:25
Die Tatwaffe, das Küchenmesser, wurde von der Spurensicherung sichergestellt.
Foto: Mathis Fotografie, dpa/Rene Priebe

Messermord: Kinder hörten Todesschreie der Mutter

29.01.2017, 13:35

Ein Streit zwischen einem Ehepaar in Vorarlberg ist - wie berichtet - in der Nacht auf Samstag tödlich ausgegangen: Mit zahlreichen Messerstichen tötete ein 46- Jähriger seine um sechs Jahre jüngere Frau im Bett. Die vier Kinder des Paares hörten noch die Hilfeschreie der Mutter (40) …

Es war nicht der erste Streit zwischen dem Ehepaar aus Mäder. Immer wieder hatten die beiden mit "partnerschaftlichen Problemen" zu kämpfen, wie Chefermittler Norbert Schwendinger erklärt. Aktenkundig bei der Polizei war das Paar aber nicht.

27- Zentimeter- Messer als Tatwaffe

In der Nacht auf Samstag, um 3.25 Uhr, dürften dem Mann mit Migrationshintergrund offenbar alle Sicherungen durchgebrannt sein : Während eines Streits, der sich zunächst im Schlafzimmer im ersten Stock des Wohnhauses abgespielt hatte, ging der 46- Jährige ins Erdgeschoß. Dort holte er ein 27,5 Zentimeter langes Küchenmesser, kehrte damit ins Schlafzimmer zurück und stach wie von Sinnen auf seine hilflose Frau ein.

Mit diesem Küchenmesser ging der mutmaßliche Täter auf seine Ehefrau los.
Foto: Mathis Fotografie

Kinder hörten Schreie

Die vier Kinder des Paares, die zwischen zehn und 23 Jahre alt sind, hörten die Todesschreie der Mutter, die in einem Gasthaus als Aushilfe arbeitete, und sahen den Vater, als er unmittelbar nach der Tat ins Erdgeschoß zurückkehrte. Die Mutter fanden sie schwer verletzt im Bett auf. Obwohl sie sofort die Einsatzkräfte alarmierten, kam für die Frau jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch am Tatort.

Obduktion angeordnet

Der Vater ließ sich widerstandslos von der Polizei festnehmen, er war laut Polizei "größtenteils geständig" und befand sich in einer Art "Schockzustand". Die Polizei stellte die Tatwaffe sicher.

Foto: Andi Schiel (Symbolbild)

Wie oft der Mann tatsächlich auf seine Frau eingestochen hat, kann erst durch eine Obduktion geklärt werden. Die Kinder sind derzeit bei Verwandten untergebracht. Die Jugendwohlfahrt wird über ihr weiteres Schicksal entscheiden müssen.

Kronen Zeitung/krone.at

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