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25.04.2017 - 15:40
Foto: AFP, instagram.com / Video: ORF

Leider fix: Saisonaus für Aksel Lund Svindal

17.01.2017, 13:47

Leider ist es jetzt fix: Frühes Saison- Aus für Aksel Lund Svindal! Der Norweger, der vor einem Jahr bei der Abfahrt in Kitzbühel eine schwere Knieverletzung erlitt und monatelang ausfiel (seinen bösen Sturz sehen Sie im Video oben ab Minute 1:00), musste wie bereits angekündigt wieder am Knie operiert werden und wird in dieser Saison nicht mehr zurückkommen. Damit verpasst der 34- Jährige auch die Weltmeisterschaft in St. Moritz.

Svindal war vergangene Woche nach den Abfahrtstrainings aus Wengen abgereist, um sich in Oslo wegen Schmerzen im Knie Untersuchungen zu unterziehen. Dort wurde ein Meniskusschaden festgestellt, wie der Skirennläufer am Dienstag auf Instagram bekannt gab.

"Der Meniskus war nicht mehr mit dem Knochen verbunden. Das ist nicht gut in einer Abfahrt", schrieb Svindal. "Das Gute ist, dass die Chance groß ist, dass es im nächsten Winter viel besser sein wird. Das Schlechte ist, dass ich wieder zurück auf die Krücken muss und in dem Winter nicht mehr Skifahren werde."

Der 34- Jährige hatte sich vergangenes Jahr bei einem Sturz in der Kitzbühel- Abfahrt Kreuzband und Meniskus im rechten Knie gerissen sowie einen Knorpelschaden zugezogen. Das Weltcup- Comeback verlief mit drei Podestplätzen in vier Rennen hervorragend, ehe er schmerzbedingt w.o. geben musste.

Eingriff "richtig und unbedingt notwendig"

Die Operation führte laut Mitteilung des norwegischen Skiverbands Teamarzt Marc Strauss durch. Der Eingriff sei "richtig und unbedingt notwendig" gewesen, weil sich die Verletzung mit Fortdauer der Saison verschlimmert hätte. Strauss geht von einer vollständigen Heilung aus, in den nächsten sechs Monaten wird Svindal aber nicht auf den Skiern stehen.

Kjetil Jansrud hoffte damit vergeblich, dass sein Freund und Teamkollege von einer neuerlichen Verletzung verschont geblieben ist und nach Kitzbühel kommen wird. "Wir sind eine kleine Mannschaft und arbeiten gut zusammen, auch was Taktik und Linienwahl betrifft. Ohne ihn fehlen 33 Prozent. Kilde hat ein bisschen Erfahrung, aber nicht so viel wie Aksel. Wir vermissen ihn immer", sagte Jansrud. Er ist in der Abfahrtswertung Zweiter, Aleksander Aamodt Kilde Achter.

Redakteur
Ingemar Pardatscher
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