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04.12.2016 - 08:49
Marcel Koller
Foto: GEPA

Koller: "Erwartungshaltung wohl einfach zu hoch"

23.06.2016, 14:01

Der Teamchef setzt zur großen Analyse an. Marcel Koller stellte sich am Tag nach dem bitteren 1:2 gegen Island den Medienvertretern. Dabei hat er nochmal die Systemumstellung verteidigt. Die Einstellung der Spieler sei nicht der Grund für das Ausscheiden, laut Koller war vielleicht einfach die Erwartungshaltung zu hoch. Wir haben live berichtet - der Ticker zum Nachlesen:

  • 13.29 Uhr: Die Dreierkette gegen Island war "schon länger ein Thema", sagt Koller. Wir haben diese Variante schon öfter im Training geübt. Dort hat sie funktioniert. Deswegen habe ich sie gestern auch angewandt. Ich wiederhole mich: Es lag gestern sicher nicht am System."
  • 13.27 Uhr: Koller verteidigt seine Systemumstellung: "Ein System hat noch nie ein Spiel gewonnen oder verloren. Die Spieler füllen das System. Und wir haben gestern und während der EM zu viele Fehler gemacht. Überhaupt ist gestern alles gegen uns gelaufen - in Rückstand geraten, Elfmeter verschossen. Deswegen haben wir in der zweiten Halbzeit alles auf eine Karte gesetzt."
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  • 13.26 Uhr: Warum Koller ausgerechnet bei der EM experimentiert hat? "Weil wir spielerisch nicht gut genug waren, nervös und hektisch. Das hat auch die Vorbereitung gezeigt. Deswegen habe ich mir gewisse Gedanken gemacht."
  • 13.25 Uhr: Diverse Spannungen habe es innerhalb des Teams schon gegeben. "Aber das ist völlig normal, wenn man vier, fünf Wochen zusammen ist", meint Koller.
  • 13.24 Uhr: Koller will eine schlechte Einstellung der Spieler nicht als Grund gelten lassen: "Die Einstellung hat absolut gepasst. Vielleicht war die Erwartungshaltung einfach zu hoch. Auch bei jedem einzelnen Spieler. Vom Spielerischen her hat's einfach nicht gepasst, und zwar aus den Gründen, die ich vorher schon erwähnt habe."
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  • 13.22 Uhr: Koller fordert von seinen Spielern, "in die WM- Quali mit voller Schärfe zu starten". Er weiß: "Es kommt auf Kleinigkeiten an. Diesmal haben einige Kleinigkeiten nicht gestimmt und deswegen sind wir ausgeschieden. Dass man einmal einen Elfmeter verschießen kann, ist ganz normal. Das kann vor 80.000 Fans einfach passieren. Niemand wird ihm dafür den Kopf abreißen."
  • 13.21 Uhr: Koller wird auf das Gegentor angesprochen, der aus einem - von Island bekannten - weiten Einwurf resultierte. "Wir wussten, dass die Isländer diese Variante immer wieder bringen, da dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung stehlen. Aber ich habe die Nervosität ja schon angesprochen, das war sicher auch ein Grund, dass wir das erste Tor nicht verhindern konnten", so der Teamchef.
  • 13.19 Uhr: Fuchs verlässt das Podium. Jetzt wird Marcel Koller gelöchert. Ob sich der Teamchef Vorwürfe macht, will ein Journalist wissen. "Ich bin mit mir natürlich auch nicht zufrieden. Meine Erwartungshaltung nicht, dass wir als Letzter ausscheiden. Aber es braucht jetzt einfach Zeit, um gewisse Dinge zu überlegen", sagt Koller und mahnt die Journalisten: "Für euch ist's im Nachhinein einfach, zu sagen, was alles falsch war. Aber sich hinzustellen und Verantwortung zu übernehmen, ist nicht so einfach. Aber das ist mein Job. Du musst eben Entscheidungen fällen. Und da sind natürlich manchmal welche dabei, die nicht so gut sind."
  • 13.16 Uhr: "Wir hätten ja das ganze Turnier über schon genügend Torchancen gehabt", sagt Fuchs: "In der zweiten Halbzeit gegen Island haben wir dann richtig Gas gegeben. Leider ist vieles gegen uns gelaufen. Der Ball wollte einfach nicht rein."
  • 13.14 Uhr: "An Schlaf war diese Nacht nicht so sehr zu denken. Es waren einfach zu viele Emotionen da", sagt Fuchs. "Man sieht, wie nahe Sieg und Niederlage im Fußball beieinander liegen. Wenn wir gegen Island das zweite Tor machen, sind wir am zweiten Platz, jetzt sind wir draußen. Das ist sehr schaden. Ich muss jetzt ein wenig abschalten - vier Wochen Urlaub, ich habe ja fast ein Jahr durchgespielt."
  • 13.13 Uhr: "Hat man die Leistung in der Qualifikation womöglich überschätzt", will "Krone"- Reporter Peter Linden von Fuchs wissen. Dessen Antwort: "Das lasse ich nicht gelten. Ich glaube, dass es keineswegs einfach gegen Russland oder Schweden war, auch wenn diese beiden Mannschaften jetzt ausgeschieden sind. So kann man das nicht stehen lassen."
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  • 13.11 Uhr: Fuchs möchte die EM "so schnell wie möglich abhaken. Es ist jetzt wichtig, uns schnell auf die nächste Qualifikation zu konzentrieren."
  • 13.10 Uhr: Auch Kapitän Fuchs ist "natürlich enttäuscht. Wir haben unsere Leistung einfach nicht auf den Punkt gebracht, die Leistung von der Qualifikation nicht bestätigen können. Trotzdem will ich nicht alles schlechtreden. Wir haben in den letzten Jahren so viel erreicht und das macht mich richtig stolz auf die Mannschaft."
  • 13.09 Uhr: Auch Koller glaubt, dass die Mannschaft wichtige Erfahrungen sammeln konnte. "Jeder muss sich jetzt verbessern und härter arbeiten. Schlussendlich möchte ich mich auch bei den Fans bedanken. Es war unglaublich, im Stadion diese rote Wand zu sehen. Ich hoffe, dass sie weiter zu dieser Mannschaft stehen."
  • 13.08 Uhr: Koller lässt die Schlagworte Nervosität, Unlockerheit und Erwartungsdruck fallen. Verletzungen und diverse Formschwankungen nennt er hingegen "Kleinigkeiten, die man aber während des Turniers nicht beheben kann."
  • 13.06 Uhr: Jetzt ist der Teamchef am Wort. "Wir haben nur eine Halbzeit, nämlich die zweite gestern, so gespielt, wie wir's können. Und das reicht einfach nicht, um im Turnier zu bleiben. Warum, werden wir in den nächsten Wochen analysieren", sagt Koller.
  • 13.05 Uhr: Ein Sonderlob gibt's vom Sportdirektor für die Fans. "Die waren sensationell. Ich war gestern richtig stolz, Teil dieses Teams zu sein. Und ich glaube auch, dass Niederlagen unser Team weiterbringen."
  • 13.04 Uhr: Ruttensteiner: "Die Mannschaft bei der EM nicht ihr wahres Gesicht gezeigt. Ich bin aber überzeugt, dass die Spieler diese Erfahrungen weiterbringen wird und es sich positiv auf die Quali zur WM 2018 auswirken wird."
  • 13.03 Uhr: Ruttensteiner glaubt, dass ein großes Problem war, dass einige Spieler nicht rechtzeitig fit wurden - "obwohl im Vorfeld alles dafür getan wurde". Die Vorbereitung auf das Turnier sei jedenfalls "perfekt" verlaufen. "Vom ÖFB haben wir in der Unterstützung und Organisation alles richtig gemacht. Gescheitert sind wir daran, dass wir die Performance nicht auf den Punkt gebracht haben. Das gilt es zu analysieren."
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  • 13.02 Uhr: Ruttensteiner ergreift das Wort. "Eine gewisse Enttäuschung ist natürlich da. Wir haben international nicht reüssiert, schlechter gespielt als in der Qualifikation. Die Gründe dafür werden wir analysieren", sagt er.
  • 13.01 Uhr: Auch Kapitän Christian Fuchs sitzt am Podium - ebenso wie Sportdirektor Willi Ruttensteiner. Pressechef Wolfgang Gramann eröffent die Pressekonferenz.
  • 12.58 Uhr: Ein brennendes Thema wird vermutlich wieder die gewagte Aufstellungsvariante gegen Island sein. Koller hatte das System umgestellt und wurde dafür kritisiert. Nach dem Spiel meinte er: "Nicht die Systemumstellung, sondern die Nervosität war das Problem."
  • 12.56 Uhr: Im Medienzentrum an der Avenue Charles de Gaulles herrscht bereits reges Treiben. Etliche Journalisten warten auf den Teamchef, um ihn mit ihren Fragen zu löchern.
23.06.2016, 14:01
AG/red
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