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28.06.2017 - 23:28
Hier fand ein Gletscherbahn-Angestellter die Leiche des 25-Jährigen.
Foto: ZOOM.TIROL

Kälte fordert Todesopfer: Tiroler (25) lag in Bach

07.01.2017, 10:11

Ein ausgelassener und lustiger Abend beim Jungbauernball in Neustift in Tirol hat in der Nacht auf Freitag in einer Tragödie geendet: Ein 25- Jähriger aus dem Ort stürzte am Heimweg in einen Bach und blieb bei Minustemperaturen im eiskalten Nass liegen. Erst in der Früh wurde er von einem Mitarbeiter der Gletscherbahn entdeckt - für ihn kam jede Hilfe zu spät.

So wie fast jeden Tag wartete der Angestellte kurz nach 7.30 Uhr auf einer kleinen Brücke mitten in Neustift - von dort aus geht es dann mit der Fahrgemeinschaft weiter zur Stubaier Gletscherbahn. Doch am Freitag begann der Arbeitstag für ihn mit einem Schockerlebnis: Der Mann sah direkt unter ihm im Bachertalbach einen jungen Mann liegen. Sofort alarmierte er die Rettung und versuchte dann noch selbst, den Burschen zu retten. Doch jede Hilfe kam zu spät - die Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Ortschaft Neustift in Tirol
Foto: ZOOM.TIROL

Obduktion angeordnet

Beim Opfer handelt es sich um einen 25- Jährigen aus Neustift, der zuvor den Ball der örtlichen Jungbauernschaft besucht hatte. Gegen 4 Uhr Früh soll er das Fest verlassen und den Heimweg angetreten haben. Kurz danach soll es dann zu dem Unglück gekommen sein.

Rätselhaft ist für die Ermittler, dass die Route, auf der es zum fatalen Sturz kam, eigentlich gar nicht zu ihm nach Hause führte. Unklar ist auch, warum der 25- Jährige in den Bach gefallen ist. Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet - diese soll in den kommenden Tagen die Todesursache sowie die nähren Unfallumstände klären.

In diesem Bach lag der Tote.
Foto: ZOOM.TIROL

"Wir sind alle tief betroffen"

Schockiert zeigte sich Patrick Berger, Obmann der Landjugend und Organisator des Balls: "Der Verunglückte war zwar kein aktives Mitglied bei uns, er war aber mit allen sehr gut befreundet. Wir sind alle tief betroffen und in Gedanken bei den Angehörigen."

Hubert Rauth und Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

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