Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
21.01.2017 - 13:25
Foto: AFP, APA/HELMUT FOHRINGER

Josef Fritzls Horrorhaus in Amstetten ist verkauft

05.12.2016, 11:00

Das Haus von Inzest- Vater Josef Fritzl in Amstetten, in dessen Keller er seine eigene Tochter 24 Jahre lang gefangen gehalten und mit ihr sieben Kinder gezeugt hatte, ist verkauft. Die Käuferin ist die Ehefrau des Besitzers des örtlichen Lokals Stadtbrauhof. "Sie hat zusammen mit einer russischen Geschäftspartnerin das Gebäude erworben", sagte ihr Ehemann Herbert Houska am Montag.

"Die Schlüsselübergabe findet am Dienstag statt", so Houska. Das Gebäude soll saniert werden, die Wohnungen sollen unter anderem als Unterkunft für Personal genutzt werden. Es sei an der Zeit, einen Schlussstrich unter die Vergangenheit des Gebäudes zu ziehen, sagte Houska in gegenüber den "NÖN".

Foto: APA/ HELMUT FOHRINGER, Krone Grafik, krone.at-Grafik

Lebenslange Freiheitsstrafe und Einweisung

Das unfassbare Verbrechen war 2008 aufgeflogen. 2009 wurde Fritzl wegen Mordes durch Unterlassung, Sklavenhandel, Freiheitsentziehung, Vergewaltigung, Blutschande und schwerer Nötigung zu lebenslanger Freiheitsstrafe und Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher verurteilt. Über sein Vermögen wurde Konkurs eröffnet, das Haus war Teil der Konkursmasse. Der Keller wurde 2013 zubetoniert.

Foto: APA/Helmut Fohringer
Foto: APA/Helmut Fohringer
Foto: APA/Helmut Fohringer

05.12.2016, 11:00
AG/red
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum