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04.12.2016 - 03:57
Foto: EPA

Isinbajewa tobt: "Verstoß gegen Menschenrechte!"

17.06.2016, 19:26

Reaktionen nach der Entscheidung des Councils des Leichtathletik- Weltverbandes IAAF, dass der russische Verband weiterhin gesperrt bleibt:

Witali Mutko (russischer Sportminister): "Die Entscheidung der IAAF war zu erwarten. Wir werden reagieren."

Statement des russischen Sportministeriums: "Der Traum vieler unserer Sportler ist zerstört wegen eines falschen Verhaltens einzelner Sportler, Trainer und Spezialisten."

Jelena Isinbajewa (russische Stabhochsprung- Olympiasiegerin und -Weltrekordlerin): "Das ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Dazu werde ich nicht schweigen. Ich werde für die Gerechtigkeit kämpfen. Das schlimmste ist, dass sie damit die Karriere junger Sportstars zerstören."

Ralph Vallon (Präsident des Österreichischen Leichtathletikverbandes): "Dies ist ein wichtiges Zeichen. Systematisches Doping wurde aufgedeckt und jetzt ein Schritt gesetzt. Dies könnte für die Zukunft wichtig sein, weil jetzt geht es nicht nur um den Ausschluss von Russland bei den Olympischen Spielen, es geht im nächsten Schritt darum, einen neuen Weg zu gehen. Und zwar für alle. Und da bin ich gespannt, was Neues kommt, es soll ein neuer Weg werden."

Robert Harting (deutscher Diskuswurf- Olympiasieger): "Ich freue mich über diesen Schritt, das ist das richtige Signal für den Weltsport. Die Leidenschaft und der Glaube, dass das, wofür ich kämpfe, erreichbar ist, wurde mir persönlich somit ein wenig erhalten."

Michael Cepic (Geschäftsführer der Nationalen Anti- Doping- Agentur): "Ich denke, das ist keine überraschende Entscheidung, die da getroffen wurde, es ist so erwartet worden. Ich finde, es eine gute Entscheidung, es ist ein starkes Zeichen. Es wird nicht das letzte Zeichen sein, das notwendig ist, aber es ist zumindest jetzt einmal ein erster Schritt. Ich finde es gut, dass Athleten - auch wenn es nur wenige sind - die Möglichkeit haben, an den Olympischen Spielen teilzunehmen, wenn sie nachweisen können, dass sie immer sauber gearbeitet haben. Ob sie es dann machen, ob das politisch gewünscht wird, ist eine ganz andere Sache."

Wladimir Putin (Russlands Präsident): "Was völlig sicher ist, ich möchte das unterstreichen: Es hat in Russland keine Unterstützung für Verstöße im Sport - und vor allem nicht im Bereich Doping - gegeben, und es wird sie auch nicht geben."

17.06.2016, 19:26
AG/red
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