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05.12.2016 - 03:33
Eine Frau in Burka
Foto: EPA

IS- Rekrutierung von Frauen ist Ablenkungsmanöver

16.09.2016, 12:55

Eine aufgeflogene islamistische Terrorzelle, deren Mitglieder ausschließlich Frauen waren, mehrere Teenager, die wegen Terrorverdachts in Haft sitzen: Französische Behörden sehen sich derzeit mit einem für sie neuen Phänomen konfrontiert. Dabei könnte es sich laut Terrorexperten aber auch nur um ein Ablenkungsmanöver handeln und nicht um Probleme bei der Rekrutierung von Dschihadisten für IS- Missionen in westlichen Staaten. So warnt etwa der frühere Anti- Terror- Richter Marc Trevidic: "Ziel ist es, die französischen Sicherheitsbehörden zu erschöpfen und größere Anschläge vorzubereiten."

"Man darf vor allem nicht glauben, dass der IS nur auf Frauen und Kinder zurückgreifen kann", meinte Trevidic am Donnerstag im französischen Sender France Inter. Diese sollen demnach vor allem die Geheimdienste und die Polizei beschäftigen. "Das bedeutet nicht, dass es nicht professionellere Leute gibt, die viel schlimmere Dinge vorbereiten."

Marc Trevidic
Foto: FRED DUFOUR/AFP/picturedesk.com

In den vergangenen Tagen waren in Frankreich mehrere mutmaßliche Islamistinnen festgenommen worden, die unter anderem einen Anschlag mit einem mit Gasflaschen gefüllten Auto in Paris geplant haben sollen. Wegen mutmaßlicher Anschlagspläne wurden zuletzt zudem mehrere Jugendliche festgenommen. Alle hatten Kontakt zum französischen Dschihadisten Raschid Kassim, der von Syrien aus zu Anschlägen in Frankreich angestiftet haben soll.

Unter den französischen IS-Sympathisanten gilt Raschid Kassim als Held.
Foto: APA/AFP/Welayat Nineveh

Über das Internet würden die Dschihadisten derzeit "sehr viele Menschen aktivieren", sagte Trevidic. "Es gibt viele Aktionen, um die Geheimdienste zu erschöpfen, während man etwas Größeres vorbereitet."

Frankreich wurde seit Jänner 2015 von einer Reihe islamistischer Anschläge mit mehr als 230 Toten erschüttert. Seit den Pariser Anschlägen vom 13. November mit 130 Toten herrscht in dem Land der Ausnahmezustand.

16.09.2016, 12:55
krone.at/AG
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