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26.09.2016 - 17:35
Innsbruck-Trainer Jacobacci
Foto: GEPA pictures / Video: SKY

Innsbruck: Sagt doch endlich einmal Babatschi!

18.09.2016, 07:23

Maurizio Jacobacci hat ein "ewiges Leben" bei den Schwarzgrünen, Zoki Barisic hat bereits abgewunken Tirols Fußball- Fans verstehen die Welt einfach nicht mehr. Woche für Woche fährt ihr Paradeverein Wacker bedenkliche Schlappen ein - Woche für Woche gibt es aber statt Konsequenzen nur Durchhalteparolen.

Auch nach dem peinlichen 1:3 am Freitagabend in Floridsdorf gegen den FAC blieben Konsequenzen aus. Die Krisensitzung der schwarzgrünen Führungskräfte fand zwar statt, aber nur um dann wie bisher weiter zu machen. Trainer Maurizio Jacobacci ist schon seit geraumer Zeit reif für das Babatschi - wie die Mannschaft auf dem FAC- Platz (siehe Video oben) verharrt auch der Vorstand in Schockstarre. Der Italo- Schweizer darf weiter werkeln. Wobei man das Gefühl nicht los wird, dass eine Trennung mittlerweile auch für den 53- Jährigen fast wie eine Erlösung wäre.

"Komplexe Geschichte"

Bleibt die Frage: Warum passiert nicht das, was nach den vielzitierten Gesetzmäßigkeiten des Fußball- Geschäfts auf der Hand liegt? "Es ist eine sehr komplexe Geschichte. Wir wollen jetzt nicht mit einer überhasteten Aktion eingreifen. Es geht um eine saubere Entscheidung.  Wir bleiben auf Linie, müssen gemeinsam die Probleme in Griff bekommen", sagt General Ali Hörtnagl.

Die Probleme für das Babatschi an Jacobacci:
Die Finanzen

Einen Trainer schon nach zehn Runden vor die Tür zu setzen, ist ein teurer Spaß. Denn ab dann hat man zwei Cheftrainer auf der Gehaltsliste. Zudem ist Wackers Budget durch die Aufstiegs- Ambitionen ohnehinschon recht ausgereizt.

Die Hackordnung

Hörtnagl hat Jacobacci aus der Schweiz nach Tirol gelotst. Und er steht  öffentlich auch nach wie vor zu seiner "Erfindung". Am Freitag Abend nach dem 1:3 beim FAC meinte er aber im Sky- Interview: "Wir können nicht zur Tagesordnung übergehen!" Das klang nach Babatschi. Tags darauf bremste Ali aber wieder. Kann nur heißen: Der Vorstand hat sein Veto gegen eine Trennung eingelegt.

Die Alternativen

Den Trainer vor die Tür setzen ohne einen Nachfolger zu haben - das ist nicht Hörtnagls Art. Er sucht eine echte Galionsfigur. Sein Draht zu Ex- Rapid- Trainer Zoki Barisic ist bekannt gut. Wenig verwunderlich, dass die Gerüchtebörse von einem Gespräch berichtet. Doch die "Tiroler Krone" weiß: Der 46- Jährige mit FC- Tirol- Vergangenheit hat aber bereits abgewunken, seine Ambitionen liegen anderswo.

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Georg Fraisl, Kronen Zeitung
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