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03.12.2016 - 00:21
Foto: APA/dpa/Sebastian Willnow

IC- Zug mit 350 Reisenden in Leipzig geräumt

28.09.2016, 20:54

In Leipzig ist am Mittwoch ein Intercity der Deutschen Bahn nach Drohungen eines Fahrgastes gestoppt und komplett geräumt worden. Rund 350 Reisende mussten sicherheitshalber den Zug verlassen, der anschließend mehrere Stunden lang am Bahnhof Leipzig- Messe stand.

Der 41- jährige Fahrgast, der psychische Probleme gehabt haben soll und von seinen Angehörigen in der Früh als vermisst gemeldet worden war, blieb in dem Zug - das Zugpersonal hatte ihn in einem Waggon eingeschlossen. Am Nachmittag gab die Polizei Entwarnung: Der aggressive Fahrgast sei festgenommen worden. Er sollte später einem Haftrichter vorgeführt werden.

Mann hatte offenbar psychische Probleme

Der Mann werde von einem Arzt begutachtet und vermutlich in einer Psychiatrie untergebracht. "Insofern erklärt sich sein Handeln wohl aus seinem geistigen Zustand", sagte der Leipziger Polizeisprecher Andreas Loepki.

Der Fahrgast war laut Behördenangaben zu Mittag am Leipziger Hauptbahnhof in den IC 2302 in Richtung Berlin gestiegen. Bei der Fahrkartenkontrolle rastete er aus und drohte damit, den Zug in die Luft zu sprengen. Reisende zogen die Notbremse, doch der Lokführer lenkte den Zug noch in den Leipziger Messebahnhof, wo die Evakuierung begann.

Foto: APA/dpa/Sebastian Willnow

Die Polizei versuchte über längere Zeit, mit dem 41- Jährigen Kontakt aufzunehmen und ihn zu beschwichtigen. Spezialkräfte des Kriseninterventionsteams wurden angefordert, auch schwer bewaffnete Beamte eines Spezialeinsatzkommandos standen bereit.

Polizeisprecher: Kein Terrorverdacht

Der Mann habe schließlich freiwillig aufgegeben, berichtete der Polizeisprecher. Er habe das der Polizei signalisiert, indem er sich mit erhobenen Händen an ein Zugfenster gestellt habe. An einer Tür sei er dann von Beamten festgenommen worden. Anschließend sei der Zug von einem Sprengstoffspürhund durchsucht worden, gefunden wurde laut Loepki nichts. Terrorverdacht habe nicht bestanden, wie der Sprecher betonte. Verletzt wurde niemand.

28.09.2016, 20:54
AG/red
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