Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
25.07.2017 - 05:58
Die Moschee bei der Donauinsel in Wien-Floridsdorf.
Foto: APA/BARBARA GINDL

Heimische Moscheen sollen Tore für Besucher öffnen

07.01.2017, 12:56

Die Islamische Glaubensgemeinschaft will das religiöse Leben der Muslime in Österreich durch mehr Transparenz in den Moscheen nachvollziehbarer machen. Ein Teil der 350 Gebetsräume in Österreich soll nun während des Freitagsgebets für Besucher geöffnet werden. Zudem seien mehr Predigten auf Deutsch geplant, stellte IGGiÖ- Präsident Ibrahim Olgun in Aussicht.

Olgun will mehr Moscheevereine als bisher davon überzeugen, ihre Predigten auf Deutsch vorzutragen oder die Worte der Imame simultan zu übersetzen, sagte der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft dem "Kurier". Der "Tag der offenen Moschee" solle künftig nicht mehr nur einmal im Jahr, sondern mehrmals angeboten werden.

Ibrahim Olgun (28) ist der neue Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich.
Foto: APA/IGGIÖ

Mehr Jugendarbeit geplant

Auch in die Jugendarbeit will man sich stärker einbringen. Wegen der Unregelmäßigkeiten bei einzelnen Trägervereinen von islamischen Kindergärten plant die Glaubensgemeinschaft einen eigenen Kriterienkatalog für muslimische Betreiber, der sich am Wiener Bildungsplan orientieren soll.

"Schulterschluss gegen den Terror"

Alles in allem möchte die Glaubensgemeinschaft angesichts der aktuellen Terrorwelle Andersgläubigen die Angst vor dem Islam nehmen. Er wünsche sich einen "Schulterschluss gegen den Terror", sagte Olgun. "Terroristen missbrauchen die Religion. Untereinander sind wir sicher, dass es im Islam keine Rechtfertigung für Terror gibt. Aber nach außen müssen wir die Verurteilung noch klarer vermitteln."

Man erwarte aber auch von den Vertretern anderer Religionen, dass sie differenzierter beurteilen und Muslime nicht pauschal als Sündenböcke abstempeln. "Sie dürfen nicht in die Falle der Terroristen tappen, die auf eine Spaltung der Gesellschaft abzielen", so Olgun gegenüber dem "Kurier".

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum