Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
07.12.2016 - 00:36
Foto: thinkstockphotos.de

Handystrahlung hat doch Einfluss aufs Krebsrisiko

30.05.2016, 11:37

Wie ungesund ist Handystrahlung? Diese Frage spaltet die Wissenschaft, manche Forscher halten sie für unbedenklich, andere sehen in ihr ein Risiko. Eine neue Langzeitstudie aus den USA kommt nun zum Ergebnis, dass die Unbedenklichkeit von Handystrahlung ein Mythos ist und Mobilfunk das Krebsrisiko erhöhen kann. Allerdings nur im stark begrenzten Umfang.

Für die Studie des US National Toxicology Program, einer Organisation der US- Regierung, wurden Ratten und Mäuse jahrelang Mobilfunkstrahlung ausgesetzt, berichtet das IT- Portal "Heise" . Das Ergebnis des Versuchs: Bei weiblichen Ratten sinkt durch Handystrahlung die Geburtenrate leicht, bei Männchen kommt es zu einer Häufung von Gehirn- und Herztumoren.

Die Einflüsse seien zwar sehr gering, laut Studie kann aber auch ein geringer Einfluss von Handystrahlung bereits Folgen für die öffentliche Gesundheit haben. Schließlich ist sie in unserer digitalisierten Welt omnipräsent, Handys und Smartphones werden quer durch alle Bevölkerungsschichten genutzt und Mobilfunk hält zunehmend auch in anderen Alltagsgegenständen - etwa im Auto - Einzug.

Risiko ähnlich groß wie bei Gurkerl und Kaffee

Schon in früheren Studien konnte nachgewiesen werden, dass Handystrahlung einen begrenzten Einfluss auf das Krebsrisiko haben dürfte. Es handelt sich allerdings um ein sehr geringes Risiko. Die Weltgesundheitsorganisation WHO beispielsweise sieht Mobilfunkstrahlen als ähnlich großen Risikofaktor wie den Genuss von Essiggurkerln oder Kaffee.

Die neue Mobilfunk- Studie der US- Regierung hat 25 Millionen US- Dollar gekostet und ist dem Bericht zufolge eine der bisher umfassendsten Studien ihrer Art. Zwei Jahre lang wurden für die Studie 2500 Ratten und Mäusen neun Stunden täglich Handystrahlen im 900- und 1900- Megahertz- Frequenzbereich ausgesetzt. Eine Zusammenfassung  der Studienergebnisse wurde bereits publiziert, ein vollständiger Bericht soll im Herbst 2017 bereitstehen.

30.05.2016, 11:37
der, krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum