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26.02.2017 - 02:55
Foto: Reinhard Holl

Gegen die Energiearmut

02.12.2016, 11:05

220.000 Menschen in Österreich können ihre Wohnung nicht angemessen heizen, sind von sogenannter Energiearmut betroffen. Die "Krone"- Aktion "Ein Funken Wärme" hilft genau diesen Betroffenen.

Tausende Menschen protestierten vergangene Woche in Spanien gegen Energiearmut, nachdem einer betagten Frau der Strom wegen eines Zahlungsrückstands abgedreht worden war und sie daraufhin starb. Der Fall der 81- Jährigen hatte für Aufsehen gesorgt. Die in einer katalanischen Stadt allein Lebende war am Montag bei einem Brand in ihrer Wohnung erstickt. Weil ihr von ihrem Energieversorger der Strom wegen unbezahlter Rechnungen abgedreht worden war, zündete sie Kerzen an. Einer Studie der Sozial- und Umweltstiftung ACA zufolge fordert die sogenannte Energiearmut, also die Probleme beim Bezahlen von Strom- und Gasrechnungen, beispielsweise in Spanien jedes Jahr gut sechs Mal mehr Opfer als Verkehrstote.

Diese Nachrichten lassen auch in Österreich aufhorchen - auch wenn bei uns die Lage natürlich nicht so dramatisch ist. Immerhin 220.000 Menschen in unserem Land können ihre Wohnung nicht angemessen warm halten. Und jeder Einzelne von ihnen, der im bevorstehenden Winter die Kälte in den eigenen vier Wänden spürt, ist einer zu viel!

Auch bei uns sind besonders Mindestpensionisten davon betroffen, die ihre Energierechnung mit der schmalen Pension oft einfach nicht vollständig bezahlen können. Frau N. beispielsweise hat sich ihre 850 Euro Pension immer gut eingeteilt. "Es ist nicht viel, aber ich kann damit leben", sagt die Pensionistin. Doch dann wurde der Herd kaputt, ein neuer musste angeschafft werden, das monatliche Budget geriet aus der ohnehin so schwierigen Balance, nun ist ein Rückstand beim Energielieferanten fällig.

So wie Frau N. geht es vielen Menschen in Österreich, die sich jedes Monat bei den Sozialberatungsstellen der Caritas melden. Dort wird, so gut es geht, geholfen. Mit Zuzahlungen aus den Spenden der "Krone"- Hilfsaktion "Ein Funken Wärme" oder Energieberatung. Ein großer Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern. Und bitte: Helfen Sie uns auch in diesem Jahr beim Helfen!


Ein Funken Wärme: Bitte spenden - niemand soll zu Weihnachten frieren! 

02.12.2016, 11:05
Kronen Zeitung
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