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05.12.2016 - 02:30
Alexander Van der Bellen und Ex-Präsident Heinz Fischer
Foto: ASSOCIATED PRESS / Video: APA

Erstes Treffen des alten und des neuen Präsidenten

24.05.2016, 14:25

Der amtierende Bundespräsident Heinz Fischer hat Dienstagmittag seinen Nachfolger Alexander Van der Bellen an dessen künftigem Arbeitsplatz in der Hofburg zu einem Gespräch empfangen. Die Übergabe erfolge freundschaftlich und reibungslos, teilten beide mit. Man habe bereits ein Arbeitsgespräch vereinbart, erklärten sie im Anschluss an das Treffen. "Es gibt in der Tat viel zu besprechen", so Fischer.

Beide seien interessiert, dass es einen reibungslosen Übergang "von der Amtszeit Heinz Fischer" zu Van der Bellen gibt, sagte das Staatsoberhaupt. Dieser freundschaftliche Übergang sei nicht nur im eigenen Interesse, sondern vor allem auch im Interesse des Landes und nicht überall selbstverständlich, so der Bundespräsident weiter. Unterhalten habe man sich über die ersten Aufgaben und Termine, die auf den neuen Bundespräsidenten zukommen, Van der Bellen sind ein paar Wochen zur Einarbeitung gegönnt.

Vorgänger und Nachfolger haben noch "viel zu besprechen".
Foto: APA/HANS PUNZ

Fischer: "Anfang ist gemacht, und es war ein guter Anfang"

Fischer stellte weiters fest, dass der neue Bundespräsident eigene Mitarbeiter mitnimmt. Man werde aber dafür sorgen, dass es Kontinuität gebe und sich "niemand allein gelassen" fühle. "Bissl hab' ich noch Zeit", er wolle sich gut überlegen, was er in den nächsten Wochen noch sagen werde, so Fischer: "Der Anfang ist gemacht, und es war wie ich glaube ein guter Anfang."

Fischer zeigt Van der Bellen seinen neuen Arbeitsplatz.
Foto: ASSOCIATED PRESS

Van der Bellen: "Wahlergebnis nicht dramatisieren"

Van der Bellen bedankte sich bei Fischer für das Gespräch und zeigte sich "erleichtert", dass bis zur Angelobung noch ein paar Wochen Zeit bleiben. Einmal mehr appellierte er an die Medien, das Wahlergebnis nicht als Spaltung zu "dramatisieren": Österreich sei eben ein Land mit großer Diversität. Auch Van der Bellen zeigte sich "froh", dass die Amtsübergabe auf diese Weise erfolgt: "Das erleichtert mein Leben ungemein."

Romano Prodi als erster "Staatsgast"

Der frühere EU- Kommissionspräsident Romano Prodi war am Dienstag der erste ausländische Staatsmann, der mit Van der Bellen als gewähltem Bundespräsident zusammentraf. Die Begegnung habe bei einem Mittagessen in der Hofburg stattgefunden, an dem auch Fischer teilgenommen habe, sagte Van der Bellens Büroleiter Lothar Lockl.

Das Treffen habe sich kurzfristig ergeben, da sich Prodi in Wien aufhielt. Laut italienischen Medienberichten nahm Prodi an einer Zusammenkunft von Absolventen der Eliteuniversität Johns Hopkins teil, die in Europa ihren Sitz in seiner Heimatstadt Bologna hat. "Wir haben gemeinsam ein lockeres Gespräch zu politischen und wirtschaftlichen Europa- Themen geführt. Natürlich habe ich Van der Bellen meine herzlichsten Glückwünsche für den Wahlerfolg übermittelt", sagte Prodi.

Foto: ASSOCIATED PRESS

Auch der freiheitliche Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer ist bei Fischer zum Gespräch geladen. Er kommt am Mittwoch in die Hofburg.

24.05.2016, 14:25
AG/red
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