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30.03.2017 - 03:10
Foto: APA/HANS KLAUS TECHT (Symbolbild)

Duo sperrt Männer in Wohnung ein - WEGA- Einsatz

03.02.2017, 11:09

Wilde Szenen haben sich am Donnerstag im Wiener Bezirk Leopoldstadt abgespielt. Zwei 22- Jährige sperrten in ihrer Wohnung zwei flüchtige Bekannte ein, die sie zuvor unter einem Vorwand in die Räumlichkeiten gelockt hatten. Unter Androhung von Gewalt verlangten sie von ihren Opfern, verschiedene Arbeiten wie etwa Bankgeschäfte zu erledigen. Als die beiden Männer flüchten wollten, prügelten die 22- Jährigen auf sie ein. Die WEGA wurde schließlich auf den Plan gerufen.

Bereits vor einigen Wochen hatten die vier Männer einander im Prater kennengelernt. Via WhatsApp luden die 22- jährigen Serben ihre späteren Opfer für Donnerstag 9 Uhr in ihre Wohnung Am Tabor ein - zum Chillen, wie die beiden vorgaben.

"Wurden immer provokanter und ohne Grund aggressiv"

Doch entspannend sollte es für die Gäste nicht weitergehen: So forderten die beiden 22- Jährigen vom 32- jährigen Österreicher und vom 26- jährigen Serben Übersetzungstätigkeiten und gingen dabei alles andere als freundlich vor. "Die Männer wurden immer provokanter und ohne Grund aggressiv", berichtete Polizeisprecher Patrick Maierhofer aus der Einvernahme der Opfer. So soll einer der Angreifer ein Messer aus der Küche geholt und einem der Opfer gedroht haben: "Wenn du das nicht ordentlich übersetzt, schneide ich dir die Ohren ab."

Als die älteren Männer die Wohnung verlassen wollten, schlugen die Beschuldigten auf sie ein, versperrten die Wohnungstür und zogen den Schlüssel ab, sagte Maierhofer. In einem unbeobachteten Moment gelang es dem 26- Jährigen, den Polizeinotruf zu wählen.

WEGA brach Wohnungstür auf

Die Polizei rückte daraufhin mit Unterstützung der WEGA an. Trotz mehrmaligen Klopfens öffneten die Serben aber nicht die Tür, weshalb sich die Spezialeinheit gewaltsam Zutritt verschaffte. Die 22- Jährigen wurden rasch überwältigt, sie ließen sich widerstandslos festnehmen. Sie wurden wegen Freiheitsentziehung und schwerer Nötigung angezeigt, die Opfer blieben unverletzt.

Redaktion
krone.at
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