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26.05.2017 - 15:35
Foto: "Krone"

Diese Nachrichten wünschen wir uns für 2017

01.01.2017, 00:05

Ja, wir wissen es. Die Arbeitslosigkeit wird nicht radikal sinken, genauso wenig der Schuldenstand, das Krankenhaus Nord eröffnet nicht urplötzlich und die U4 ist wie der April, der macht, was er will. Es sind Hoffnungen, die wir hier kundtun, und wenn wir all das nur laut genug ins Universum rufen, dann kommt vielleicht etwas Brauchbares zurück.

Die Ernüchterung, dass von den hier folgenden Wünschen keiner in Erfüllung gegangen ist, kommt schlimmstenfalls in zwölf Monaten. Heute aber soll man auch über Themen schmunzeln dürfen, die einen ernsten Hintergrund haben - und uns an den restlichen 364 Tagen zu Recht empören. Heute nehmen wir es mit Humor. Diese Nachrichten hier erhoffen wir uns also fürs neue Jahr, real sind sie deshalb aber leider nicht.

ÖVP- Chef Blümel spendet seine 1000- Euro- Anzüge

1000- Euro- Anzüge würde er tragen, wurde ÖVP- Wien- Chef Gernot Blümel vor allem von den Grünen vorgeworfen. "Stimmt nicht. Zumindest jetzt nicht mehr", erzählt er stolz. All seine feinen Stoffe hat er Mindestsicherungsbeziehern gespendet, somit orientiert er sich wieder an den christlichen Werten seiner Partei. Zum Dank schenkte er sich selbst Blumen.

Foto: ÖVP

SPÖ- Stadträtin gewinnt im Lotto - jetzt weniger Schulden

"Es ist unglaublich!" - Finanzstadträtin Renate Brauner ist ganz aus dem Häuschen, als ihr der Millionenscheck überreicht wird. Aus einer Laune heraus spielte die SPÖ- Politikerin beim Euro- Millionen- Lotto eine Kombination aus ihren Lieblingszahlen 5, 9, 6 (stammt von den 596 Millionen Euro Schulden, die Wien wieder einmal gemacht hat) - und gewann 50 Millionen Euro. "Ich werde mit dem vielen Geld natürlich das Budget der Stadt aufbessern", verspricht die stolze Gewinnerin. Brauner ist optimistisch: "Jetzt bleiben Wien nur 5,9 Milliarden Euro Schulden! Ich spiele ab sofort auch ToiToiToi. So lösen wir all unsere Sorgen!"

Foto: Fotomontage

"Verspreche grüne Welle"

Vielleicht war es der eigene Unfall, der ihr das Fahrradfahren verleidet hat, jedenfalls verkündete Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne): "Heuer kümmere ich mich nur um die Autofahrer! Ich verspreche Wien die grüne Welle." Das eigene Rad warf sie auf den Müll, stattdessen kaufte sie sich einen Renault Twingo. Vassilakou: "Es stimmt, die Tempo- 30- Zonen nerven."

Foto: Kristian Bissuti

Das U4- Wunder: Seit einem Monat keine Panne

Ist die Zeit des Gruppen- Kuschelns gegen den eigenen Willen etwa vorbei? "Seit einem Monat hatten wir bei der U4 keine Panne mehr", freut sich der Wiener- Linien- Chef Günter Steinbauer. "Das funktioniert jetzt alles so gut, ich fahre sogar selbst schon mit den Öffis." Einen Monat ohne Weichenprobleme, ohne Massenansturm, ohne ewig langes Warten. Selbst die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) wurde bereits in einer U- Bahn gesichtet.

Foto: Wiener Linien/Johannes Zinner

Gudenus hat nun Hausarrest

Dass Vizebürgermeister Johann Gudenus (FPÖ) Wiens Stadtchef Michael Häupl (SPÖ) von seiner Russland- Reise nichts anderes mitgebracht hat als Ärger, hat dem Bürgermeister nicht gefallen - deswegen strich er dem Freiheitlichen jetzt alle Auslandstrips. Joschi hat (Rat- )Hausarrest! Gudenus trotzig: "Ich wollte doch nur Frieden stiften."

Foto: SPÖ

KH Nord eröffnet - und es ist billiger!

Da strahlte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) über das ganze Gesicht. Zur Überraschung aller konnte sie nun doch das Krankenhaus Nord eröffnen, in einer Geheimaktion ging ein Testbetrieb über die Bühne - und das ohne Probleme. "Die ersten Patienten werden ab sofort behandelt", erzählte sie bei der Eröffnung. Mit einer goldenen Schere schnitt sie das rote Band durch, dann ging es zum Lokalaugenschein in den Keller zur Pathologie: "Seht her, nirgendwo gibt es diesen ominösen Wassereintritt", so die Stadträtin. "Und ja, es stimmt, wir haben uns verkalkuliert. Aber im Sinne des Steuerzahlers." Die Bilanz ergab, dass durch geschicktes Kalkulieren die Klinik in Floridsdorf plötzlich nur 500 Millionen Euro kostet. Die Hälfte! Die eigene Privatversicherung kündigte die Politikerin übrigens auf. Wehsely: "Die brauche ich ja jetzt nicht mehr."

Sonja Wehsely
Foto: Peter Tomschi

Kronen Zeitung

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