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30.04.2017 - 02:47
Foto: APA/Helmut Fohringer, Klemens Groh / Video: Ubimet

Chaos auf Straßen nach heftigen Schneefällen

30.01.2017, 14:17

Winterlicher Start in die neue Arbeitswoche: Besonders die österreichische Bundeshauptstadt und der Osten des Landes zeigten sich am Montag von ihrer verschneiten Seite, vielerorts waren die Straßen schneebedeckt, die Winterräumdienste im Dauereinsatz. Auch die Temperaturen blieben im Großteil Österreichs im Minusbereich, vielerorts herrschte Glatteisgefahr. Ändern soll sich das Wetterbild aber bereits ab Mittwoch.

Wetterbegünstigter war am Montag der Westen des Landes: Dort kletterte das Quecksilber sogar in den Plusbereich und vielerorts fiel Regen. Das restliche Österreich bibberte bei Minusgraden. Verschneite Straßen mit Schneeverwehungen bestimmten das Bild in Wien, hier standen die Winterräumdienste im Dauereinsatz, um die Straßen vom Schnee zu befreien.

Besonders in Niederösterreich, der Steiermark, Oberösterreich, Salzburg und Tirol herrschte zudem erhöhte Glatteisgefahr. An der niederösterreichisch- steirischen Grenze herrschte Schneekettenpflicht.

Foto: Klemens Groh
Foto: Klemens Groh

Kältester Jänner seit 30 Jahren?

Und viele haben es bereits geahnt bzw. werden sich spätestens jetzt bestätigt fühlen: Der Jänner 2017 war ungewöhnlich kalt. So liegt er einen Tag vor Monatsende drei Grad unter dem vieljährigen Durchschnitt.

Foto: Klemens Groh
Foto: Klemens Groh

Besonders die Nächte waren in Österreich bitterkalt: Die tiefste Temperatur wurde mit minus 29,7 Grad am 6. Jänner am Hinteren Brunnenkogel am Pitztaler Gletscher in 3437 Metern Seehöhe gemessen.

Foto: APA/HELMUT FOHRINGER
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

Die tiefste Temperatur unterhalb von 1000 Metern Seehöhe registrierte die ZAMG am 7. Jänner in Radstadt in Salzburg mit minus 26,3 Grad. Der kälteste Ort unter 500 Meter Seehöhe war Klausen- Leopoldsdorf in Niederösterreich mit minus 22,4 Grad, gemessen am 11. Jänner.

Foto: APA/ROLAND SCHLAGER

Verantwortlich für das Dauerfrieren waren arktische Luftmassen und ein beständiges Kältehoch über Zentraleuropa.

Ob es sich beim heurigen Jänner um den kältesten seit 30 Jahren handelt, ist allerdings noch nicht ganz sicher, denn erst die beiden letzten Tage des Monats entscheiden die endgültige Reihung, so ZAMG- Wetterexperte Alexander Orlik. "Sicher ist auf jeden Fall, wir haben einen der beiden kältesten Jänner- Monate der letzten 30 Jahre erlebt. Der Jänner 1987 war noch etwas kälter und lag 4,1 Grad Celsius unter dem vieljährigen Mittel."

Tauwetter ab Mittwoch

Ab Mittwoch ist dann - zumindest vorübergehend - Schluss mit den frostigen Temperaturen. Laut Prognose klettert das Quecksilber teils sogar in den zweistelligen Plusbereich - bis zu 15 Grad sind möglich.

Redaktion
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