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25.02.2017 - 04:45
Foto: APA/dpa/Matthias Balk, facebook.com

Bayern: Österreichische Postkarte amüsiert Polizei

03.02.2017, 06:17

Polizeiarbeit kann manchmal auch Spaß machen: Aus einem Missverständnis heraus bekam die Dienststelle im bayrischen Vilsbiburg dieser Tage eine Postkarte aus Österreich, auf der ein vermeintlicher Straftäter darum flehte, dass er "NICHT eingesperrt werde (wie angedroht wurde)". Allerdings lag gegen den Mann absolut nichts vor, es war lediglich vergangene Woche im Zuge einer Polizeikontrolle sein Ausweis kontrolliert worden. Die Beamten konnten den 55- jährigen Deutschen, der in Österreich lebt, also beruhigen.

Auf Facebook veröffentlichten die deutschen Beamten am Donnerstag die anonymisierte Postkarte, welche sie aus Österreich erreicht hatte. "Ich bitte Sie mein Strafverfahren einzustellen und nicht an die Staatsanwaltschaft weiter zuleiten", schrieb der verzweifelte Mann darauf. "Bitte helfen Sie mir, dass ich NICHT eingesperrt werde (wie angedroht wurde) und weiterhin in Freiheit leben kann."

Personenkontrolle wohl zu ernst genommen

Die Sachlage war allerdings weit weniger freiheitsbedrohend für den verunsicherten Mann, als dieser vermutete: Wie ihn die Beamten bereits bei der Amtshandlung direkt aufzuklären versuchten, sei er lediglich deswegen am Bahnof Hilling kontrolliert worden, weil es in der Nähe zu einem Einbruch gekommen war. Dass dem Täter nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auch eine Strafe drohe, hatte der Mann dann aber wohl zu sehr auf sich selbst bezogen und es mit der Angst zu tun bekommen. Daraufhin schrieb er, nachdem er kontrolliert, aber unbehelligt wieder nach Österreich weiterreisen konnte, sicherheitshalber eine Postkarte an die Polizei.

Foto: Facebook.com

Daraufhin nahmen die bayrischen Beamten noch einmal Kontakt zu dem 55- Jährigen auf, informierten ihn über die Gesetzeslage und konnten ihn damit hoffentlich von seinen unbegründeten Ängsten befreien.

Redakteur
Michael Pils
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