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08.12.2016 - 07:21
Foto: UNSW/Ben Yexley

Augen auf Kuh- Hintern sollen vor Löwen schützen

07.07.2016, 08:01

Auf das Hinterteil gemalte Augenpaare könnten Rinder in Afrika vor Löwenattacken schützen. Das zumindest erhoffen sich Forscher nach einem ersten Test in Botswana. Anpirschende Löwen bekämen den Eindruck, sie seien bereits entdeckt und verzichteten auf einen Angriff - so die Theorie von Wissenschaftlern um Neil Jordan von der New South Wales Universität im australischen Sydney.

Die Idee sei ihm bei der Beobachtung eines Löwen gekommen, der sich einer Impala- Antilope näherte, erklärte Jordan. Als diese die Raubkatze bemerkte, habe der Räuber von ihr abgelassen. Löwen pirschen sich - bevorzugt im Rudel - an ein Beutetier heran und starten ihren Angriff, wenn sie ihm unbemerkt möglichst nahe gekommen sind. Sie können zwar schnell rennen, wegen ihrer massigen Körper aber nur über kurze Strecken. Werden sie vom ausgewählten Beutetier früh entdeckt, verzichten sie eher auf die dann weniger aussichtsreiche Attacke.

Foto: UNSW/Ben Yexley

Kostengünstige Strategie gegen Löwenangriffe

Die Forscher stempelten in einem ersten Versuch Augenkonturen auf die Hinterteile von etwa zwei Dritteln der 62 Tiere einer Rinderherde. Nach zehn Wochen waren drei der naturbelassenen Rinder von Löwen getötet worden - alle Tiere mit Augenpaar auf dem Po überlebten. Die Wissenschafter wollen nun für weitere Tests erneut nach Botswana reisen. Sollte der Trick funktionieren, wären die Augenflecken eine kostengünstige Strategie gegen Löwenangriffe, denen bisher viele Rinder zum Opfer fallen.

Augenähnliche Muster auf Schmetterlingsflügeln

In der Natur bieten vermeintliche Augenpaare etlichen Arten Schutz vor Angreifern: Augenähnliche Muster auf Schmetterlingsflügeln lassen Vögel entsetzt abdrehen. Auch auf die großen Augenflecken mancher Raupen fallen Fressfeinde reihenweise herein. Bewährt haben sich Schein- Augen auch schon beim Menschen: In Indien tragen Waldarbeiter Masken mit Gesichtern auf dem Hinterkopf, um Tiger abzuschrecken.

07.07.2016, 08:01
AG/red
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