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11.12.2016 - 03:56
Foto: flickr.com/Jerry Gunner

Angst vor China und Kim: Japan rüstet massiv auf

19.08.2016, 16:09

Angesichts der schwelenden Konflikte mit Nordkorea und China plant die japanische Regierung Medienberichten zufolge eine weitere Erhöhung des Verteidigungshaushalts. Das Verteidigungsministerium habe ein Rekordbudget von umgerechnet 45 Milliarden Euro vorgelegt, berichtete die Nachrichtenagentur Jiji Press am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise.

Das seien 2,3 Prozent mehr als im ursprünglichen Budget des aktuellen Haushaltsjahres. Wenn das Parlament den Entwurf absegnet, wäre dies die fünfte Erhöhung des japanischen Verteidigungsbudgets in Folge und ein neuer Rekord. Auch andere japanische Medien berichteten über das geplante Rekord- Budget für das im April 2017 beginnende neue Haushaltsjahr. Das Verteidigungsministerium bestätigte die Berichte nicht.

Raketenabwehr soll gestärkt werden

Laut den Berichten sieht der Haushaltsentwurf auch Ausgaben für eine Stärkung der Raketenabwehr vor. Verwiesen wird zudem auf angebliche Pläne für eine neue Land- See- Rakete, mit der die Verteidigung abgelegener Inseln im Süden des Landes gegen China verbessert werden soll.

Die Zeitung "Yomiuri Shimbun" hatte zuvor berichtet, Japan wolle eine neue Rakete entwickeln, die mit einer Reichweite von 300 Kilometern bis zu einer umstrittenen Inselgruppe gelangen kann. Tokio und Peking streiten seit Jahren um unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer, die in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannt werden.

Bedrohung durch Nordkorea wächst

Ein weiterer Grund für das Aufrüsten Japans ist die zunehmende militärische Aktivität im stalinistischen Nordkorea, das in den vergangenen Monaten immer wieder mit neuen Raketentests für Schlagzeilen sorgte - für Japan, das nur rund 1000 Kilometer von der Atommacht Nordkorea entfernt liegt und das neben Südkorea einer der engsten Verbündeten der USA in der Region ist, eine beunruhigende Entwicklung.

19.08.2016, 16:09
AG/red
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