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08.12.2016 - 02:15
Foto: APA/ROBERT JAEGER, AFP/PEDJA MILOSAVLJEVIC

Alaba in die Verteidigung? "Nein, er war sehr gut"

10.10.2016, 13:40

Seit Wochen, ja Monaten wird darüber diskutiert, ob David Alaba im Nationalteam im Mittelfeld gut aufgehoben ist. Auch für die Leistung bei der 2:3- Pleite Österreichs in Serbien (siehe Video oben) erhielt er von der "Krone" "nur" einen 3er. Für Teamchef Marcel Koller kein Grund, Alaba auf die linke Verteidigerposition zu verbannen. Immerhin hat "David ein sehr gutes Spiel gemacht", erklärte er am Montag bei der Pressekonferenz.

Auch auf mehrmaliges Nachfragen diverser Journalisten konnte Koller der Idee, Alaba künftig in der Verteidigung aufzustellen, nichts abgewinnen. "Wenn er auf der linken Seite spielt, hat er viel weniger Ballkontakte, kann viel weniger zur Spielgestaltung beitragen", meinte Koller.

Foto: APA/ROBERT JAEGER, AFP/PEDJA MILOSAVLJEVIC

"Haben nicht viele wie David"

Überhaupt gab es laut Koller keinen Grund, Alabas Leistung gegen Serbien in Zweifel zu ziehen. "Er hat viele Ballkontakte gehabt, hat immer wieder gekurbelt. Ich habe ihn sehr gut gesehen." Und: "David ist ein Weltklassespieler. Davon haben wir nicht so viele in Österreich."

Wann rotiert Koller?

Generell zog sich das Thema der personellen Umstellungen wie ein roter Faden durch die Pressekonferenz am Montag. Was passieren müsse, dass er von seiner Linie abweicht und neue Spieler von Beginn an bringt, wurde Koller mehrmals gefragt. Dabei fiel auch mehrmals der Name Alessandro Schöpf. "Schöpfi hätte sich sicher einen Einsatz von Beginn an verdient", gestand Koller: "Wir werden sehen, ob das im nächsten Spiel der Fall ist."

Fehlende Kompaktheit

Was Koller beim Spiel gegen Serbien am meisten störte, war die fehlende Kompaktheit, wie er mehrmals betonte. "Die vier Offensiven standen von den sechs Defensiven viel zu weit entfernt, vor allem in der ersten Halbzeit. Dazu haben wir in der Vorwärtsbewegung einige Fehler gemacht, die die Serben mit ihrer Klasse sofort ausgenützt haben", so der Teamchef.

Zwei Elfer vorenthalten?

Den Faktor Glück wollte er aber auch nicht völlig unbeachtet lassen. "Wenn man will, kann man schon einige Schiri- Entscheidungen auch kritisch betrachten. Ich hätte etwa zwei Elfmeter- würdige Fouls gegen uns gesehen - einmal gegen Sabitzer in der ersten Halbzeit, einmal gegen Arnautovic in der zweiten Halbzeit. Außerdem gab's in der 93. Minute einen Rückpass, der auch nicht gehandet wurde. Das waren so Kleinigkeiten, die sich letztlich aber auch summierten."

10.10.2016, 13:40
red
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