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04.12.2016 - 04:22
Ermittler am Unglücksort
Foto: AP/Ralph Barrera, AP/Rodolfo Gonzalez

16 Tote bei Absturz von Heißluftballon in Texas

31.07.2016, 10:12

Es ist das bisher schwerste Ballon- Unglück in den USA: Beim Absturz eines Heißluftballons im US- Bundesstaat Texas sind am Samstag alle 16 Insassen ums Leben gekommen. Der Ballon ging nach Angaben der US- Luftfahrtbehörde FAA nahe der Stadt Lockhart, rund 50 Kilometer südlich der Hauptstadt Austin, in Flammen auf und stürzte in ein Feld. Die genaue Unglücksursache ist noch unklar, vermutlich war der Ballon in eine Hochspannungsleitung geraten.

Das Büro des Sheriffs von Caldwell County war kurz nach 7.40 Uhr Ortszeit wegen eines Feuers auf einem Feld alarmiert worden. Als Ermittler und Rettungskräfte dort eintrafen, entdeckten sie den brennenden Korb des Heißluftballons. Die US- Verkehrssicherheitsbehörde NTSB übernahm die Ermittlungen. Auch die FAA sandte Experten an den Unfallort, die Bundespolizei FBI beteiligte sich an der Spurensicherung.

Foto: AP

In Stromleitung verfangen?

Anrainer vermuteten, dass sich der Ballon in einer Stromleitung verfangen hatte, die direkt über das Feld führt. Auch nach Informationen von lokalen Medien wurden Überreste des Ballons direkt unter einer Stromleitung gefunden. Offizielle Angaben zur Absturzursache gab es aber noch nicht.

Foto: APA/AFP/AARON M. SPRECHER

Augenzeugen sahen "großen Feuerball"

Die 66- jährige Margaret Wylie sagte dem Sender TWC News Austin, sie habe erst einen Knall gehört und dann einen "Feuerball" gesehen. Auch der Anrainer Don Schulle sprach gegenüber dem Sender KYTV von einem "großen Feuerball".

Foto: AP

Der texanische Gouverneur Greg Abbott sprach allen Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. "Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Opfern und ihren Familien, aber auch mit der Gemeinde von Lockhart", so Abbott.

Foto: AP

Unfälle mit Heißluftballons in USA eher selten

Das Unglück ist nach Angaben der NTSB der bisher schwerste Unfall mit einem Heißluftballon in den USA. Derartige Unfälle sind in den Vereinigten Staaten wegen der strikten Kontrollen eher selten. Zuletzt waren im Mai 2014 bei einem Ballon- Festival im Bundesstaat Virginia drei Insassen eines Heißluftballons ums Leben gekommen, der im Landeanflug gegen eine Stromleitung geprallt war und Feuer gefangen hatte.

Ähnliches Unglück im Jahr 2013 in Ägypten

Ein ähnlich schweres Unglück wie nun in Texas hatte es im Februar 2013 in Ägypten gegeben. Damals kamen beim Absturz eine Heißluftballons 19 Menschen ums Leben. Der Ballon fing bei einem Rundflug über der Tempelstadt Luxor in etwa 300 Metern Höhe Feuer und stürzte ab. Unter den Toten waren neun Touristen aus Hongkong, vier Japaner, drei Briten, zwei Franzosen und ein Ungar.

31.07.2016, 10:12
AG/red
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