Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
28.07.2017 - 15:20
Das gewaltige Tal (blau) auf Merkur
Foto: NASA/JHUAPL/Carnegie Institution/DLR/Smithsonian Institution

1000 km lang: Gewaltiges Tal auf Merkur entdeckt

21.11.2016, 10:41

Mithilfe der NASA- Sonde "MESSENGER" haben Astronomen auf der Südhalbkugel des Planeten Merkur ein riesiges Tal entdeckt, dass den Grand Canyon im US- Bundesstaat Arizona in den Schatten stellt. Es ist 1000 Kilometer lang, bis zu zwei Kilometer tief und laut Angaben der Wissenschaftler entstanden, weil der sonnennächste Planet stetig schrumpft.

Gefunden hat ein Forscherteam um Thomas Watters von der Smithonian Institution in Washington das bis dato übersehenen, bis zu 470 Kilometer breite Tal in Stereo- Bildern, die "MESSENGER" (MErcury Surface, Space ENvironment, GEochemistry and Ranging) zwischen 2011 und 2015 zur Erde gefunkt hat.

Die MESSENGER-Sonde auf ihrem Orbit um Merkur
Foto: NASA/JHU Applied Physics Lab

"Anders als der Ostafrikanische Grabenbruch ist das große Merkur- Tal nicht eine Folge der Plattentektonik sondern Resultat des Schrumpfungsprozesses des Planeten", wird Watters auf der Website der US- Raumfahrtbehörde NASA zitiert. Als Merkur vor rund drei Millionen Jahren abzukühlen begann, habe sich die Kruste des Planeten zusammengezogen und aufgefaltet, so der Wissenschaftler. Zwischen den Falten sei schließlich der Untergrund eingesackt und habe eine Senke gebildet - ähnlich wie jene Dellen, sie sich beim Trocknen von Weintrauben auf den Rosinen bilden.

Raumsonde kreiste vier Jahre um Merkur

"MESSENGER" hatte seine Reise zum Merkur am 3. August 2004, von Cape Canaveral in Florida aus angetreten. Auf ihrer Reise umkreiste die Sonde 15- mal die Sonne, flog einmal an der Erde vorbei, zweimal an der Venus und dreimal am Merkur, bevor sie im März 2011 schließlich in eine Umlaufbahn um diesen einschwenkte.

Der Start von "Messenger" am 3. August 2004 in Cape Canaveral
Foto: EPA/Bruce Weaver/picturedesk.com (Archiv)

Mehr als vier Jahre lang funkte die "MESSENGER" Unmengen an Fotos und Daten zur Erde. Ende April 2015 wurde das drei Meter große Raumfahrzeug nach Ende seiner Mission kontrolliert zum Absturz gebracht und zerschellte mit einer Geschwindigkeit von 14.000 Kilometern pro Stunde auf der Oberfläche des Merkur.

21.11.2016, 10:41
wed, krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum