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09.12.2016 - 17:51
Foto: D.A.V. Entertainment

Thomas Godoj: "Streaming ist absoluter Bullshit"

05.01.2015, 17:00
2008 gewann er überlegen die fünfte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" und befand sich mit der Single "Love Is You" auf großem Erfolgskurs. Knapp sieben Jahre später hat sich Thomas Godoj von Plattenfirmen, Verträgen und Managements gelöst und veröffentlichte sein aktuelles Studioalbum "V" via Crowdfunding-Kampagne. Im "Krone"-Talk spricht der 36-Jährige ehrlich und offen über Lug und Trug im Musikbusiness, die Lernphasen seiner Karriere und warum die Selbstständigkeit das einzig Wahre ist. Zudem verlosen wir ein handsigniertes Digipak-Album des polnischstämmigen Musikers.

"Krone": Thomas, diesen Herbst bist du mit deinem fünften Studioalbum "V" auf die Bildfläche zurückgekehrt und hast erstmals auf Crowdfunding zurückgegriffen.
Thomas Godoj: Ich habe eine Summe angegeben, die man braucht, wenn man sich eben komplett verselbstständigt, und habe als Ausgleich dafür Wohnzimmerkonzerte gespielt oder das Album exklusiv früher an die Spender verkauft. Natürlich musste ich auch Produktionskosten, GEMA- Gebühren und Co. dazurechnen. Ich habe also insgesamt 19 Gegenleistungen ins Netz gestellt und das ging total durch die Decke. Am Ende lukrierte ich damit knapp 159.000 Euro und das war das europaweit erfolgreichste Crowdfunding- Projekt bis dato. Ich hatte die Schnauze gestrichen voll von der ganzen Musikindustrie und wollte daher diesen Weg gehen.

"Krone": Du warst anfangs noch bei Sony Music und dann bei einer kleineren Indie- Plattenfirma.
Godoj: Sony haben ja den Sieger von "DSDS" gekürt und "begleitet". (lacht) Für mich sind das keine Plattenfirmen mehr, sondern Musikbanken und dort zählen nur mehr die Bilanzen. Verbunden mit den Medien spielen sie sich gegenseitig die Bälle zu und ich hatte auch keine Lust mehr, mir vorschreiben zu lassen, wie meine Musik zu klingen hat und welche Singles ich veröffentlichen soll. Das so wichtige Bauchgefühl wurde mir damit immer genommen. Seitdem ich in der Öffentlichkeit war, habe ich zudem immer viel Geld durch Verträge und für Anwälte, Manager und andere Leute abgegeben, die eigentlich nichts getan haben. Was man als Vorschuss bei "DSDS" bekommen hat, war damit schnell verschleudert. Dass ein Kompromiss stattfinden wird, war mir klar, aber das Ausmaß konnte ich nicht abschätzen. Es war mir wichtig, diese Erfahrung zu machen, aber mir war schon immer klar, dass ich eigenständig sein möchte.

"Krone": Musst du dich immer noch damit herumschlagen, dass du der "DSDS"- Sieger von 2008 bist?
Godoj: Ich befasse mich damit nicht, aber die Medien lassen da nicht locker. Manchmal ist das schon ein Fluch. Die Sendung wird immer gerne schlechtgeredet und man wird sofort in eine Schublade mit denen gesteckt, die nur zur Bespaßung da sind. Ich mache ja schon länger Musik. Die Sendung war nur ein Sprungbrett, um zu sehen, was dahintersteckt.

"Krone": Andererseits musst du aber schon zugeben, dass du ohne "DSDS" niemals die Breitenwirksamkeit bekommen hättest.
Godoj: Der beste Weg, um zu Fans zu kommen, ist immer noch der alte. Festivals und Stadtfeste spielen, live präsent sein. Das ging anfangs ganz gut, aber ist der Hype erstmal vorüber, sieht es anders aus. Die öffentlich- rechtlichen Sender spielen dich nicht und daraufhin springen auch Veranstalter nicht mehr an. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Am Ende wirst du nicht mehr ernst genommen. Bevor man Vorurteile schürt, sollte man auch Castingshow- Teilnehmern eine Chance geben.

"Krone": Direkt nach "DSDS" warst du mit deinem Debütalbum "Plan A!" in Österreich und Deutschland auf Platz eins der Albumcharts. Diesen Erfolg konntest du nicht mehr wiederholen.
Godoj: Das ist schon klar, aber wenn ich damals mein aktuelles Album rausgebracht hätte, wäre es genauso erfolgreich geworden – da bin ich zu 100 Prozent sicher. Aber damals lief alles nach Schema F ab. Englischsprachig war wichtig und da war der Godoj schon ein Störfaktor mit den drei deutschen Songs, die er haben wollte. Da war bei der Plattenfirma schon ein Zähneknirschen zu spüren. Das war der erste Dorn im Auge und ich habe mich einfach für mich passend weiterentwickelt. Wir haben damals richtig große Hallen gespielt und für diese Erfahrung bin ich der Sendung noch heute dankbar. Ich suche ja immer die Nähe zu den Fans und habe schon damals immer das Gespräch gesucht und den Leuten erklärt, was dahintersteckt. Ich denke aber, dass ich bislang ganz gut die Kurve gekriegt habe. Wenn man schon einmal dieses schwarze Pech mit den vier Buchstaben auf dem Rücken kleben hat und davon loskommen will, muss man sich auch von der ganzen Maschinerie und allen Leuten, die dahinterstecken, komplett trennen. Die fahren alle nach Schema F und es ist sehr schwer, dort rauszukommen. Es kostet auch sehr viel Geld.

"Krone": Bereust du im Nachhinein die Teilnahme an "DSDS"?
Godoj: Nein, war doch eine tolle Erfahrung. Am Ende bleibt es jedem selbst überlassen, was er darüber denkt. Schade ist nur, dass die einmal geöffnete Schublade nie wieder zufällt. Wir spielen seit fünf Jahren meine einstige Erfolgssingle "Love Is You" nicht mehr live und keiner vermisst sie auf den Konzerten. Es ist ja nicht mein Hit, ich war damals nur Interpret und habe bedient. (lacht) Es gibt auch Leute, die hätten gerne ein Album mit den Cover- Stücken, die ich damals sang. Mache ich aber nicht.

"Krone": Woher stammt eigentlich diese extreme Nähe und Verbundenheit zu deinen Fans?
Godoj: Ich erinnere mich an mein erstes Management. Für Antenne Stuttgart gaben wir ein Unplugged- Konzert und mein Manager hatte die darauffolgende Autogrammstunde auf 15 Minuten anberaumt. Ich stand dort aber zweieinhalb Stunden, habe alle Autogrammwünsche erfüllt und stand den Leuten Rede und Antwort. Das war meinem Manager zu viel und er wollte nur mehr geben. Das war für mich aber nie ein Thema. Das ist Arbeit und ich mache sie gerne – bis heute. Da gab es ganz arge Entscheidungen. Wenn du etwa für einen Radiosender spielst, kann es sein, dass du dort auf seinem Sommerfestival auftreten kannst. Mein Management hatte mir damals ohne mein Wissen diese Tür verschlossen. Jahre später traf ich den Redakteur dieses Senders und er sagte mir, ich wäre arrogant. Dabei wusste ich gar nichts von dieser Absage. Das ging alles hinter meinem Rücken und es dreht sich nur darum, dass alle ihre 20 Prozent von mir abschneiden. Simon Fuller, der Erfinder von "DSDS", hat weltweit seine Subunternehmer und Managements, die das steuern. Das läuft wie bei Franchise- Unternehmen und natürlich geht es da nur um schnell gescheffeltes Geld. Ich entsprach diesem ganzen Schema aber nicht und deshalb brach das mit mir auch zusammen. Mir wurde auch keine Ernsthaftigkeit entgegengebracht.

"Krone": Das sind viele Gründe, um die Selbstständigkeit anzutreten, allerdings hast du auch viel mehr Verantwortung. Kommst du gut damit klar oder hast du das anfangs unterschätzt?
Godoj: Mein fährt natürlich volles Risiko und muss erst reinwachsen, aber es fühlt sich viel besser an als die Situation davor. Wer nichts wagt, der gewinnt auch nichts. Selbstständigkeit impliziert ja schon die Worte "selbst" und "ständig" – und das immer wieder aufs Neue. Ich bin dafür auf jeden Fall bereit. Von den Plattenverträgen kannst du heute ja nicht mehr leben.

"Krone": Die großen Plattenfirmen tun sich im Geschäft auch zunehmend schwer.
Godoj: Das ist auch richtig so. Wenn du dort einen Exklusivvertrag unterschreibst, trägst du natürlich nicht das finanzielle Risiko, aber die Vorschüsse sind heutzutage mickrig. Das bringt dich nicht stark weiter. Wenn du eine Familie hast, hilft dir das nicht viel. Das sind ja "360- Grad- Verträge". Die Plattenfirma verdient am Ticketpreis, an der Platte und auch am Merchandise. Deine Beteiligung als Künstler ist da prozentual sehr mickrig. Streaming ist ein absoluter Bullshit. Sorry, aber erstens hat das keine Qualität und zweitens ist das der Untergang der Künstler. Verdienen tun dabei die Streaming- Portale, die die Deals mit den großen Plattenfirmen machen, die wiederum dort richtig abkassieren. Pro Stream kriegt ein Künstler 0,001 Cent. Wo ist das gerecht? Gute Werbung? Das ist mir doch egal, ich brauche Brötchen, damit ich überleben kann. Das mache ich nicht mehr weiter.

"Krone": Hättest du im Falle eines Scheiterns deiner Crowdfunding- Geschichte einen Plan B gehabt?
Godoj: Irgendeine Lösung findet man immer. In dem Augenblick war mir das aber egal. Ich habe einen Schnaps getrunken, auf den Knopf gedrückt und schon war die Aktion raus. Anfang des Jahres spielten wir eine Zusatztour und ich habe den Leuten von der Bühne aus erzählt, was ich vorhabe. Ich war ehrlich und sie haben das immer gut aufgenommen. Warum vermissen die Leute Ehrlichkeit? Weil die Industrie das so hintrimmt. Die Menschen sollen doch gar nichts verstehen. Das ist aber falsch – denn sonst ändert sich in unserer Gesellschaft nichts. Das Internet ist toll, es stehen zwar nicht nur wahre Geschichten darin, aber man hat die Chance, gewisse Wahrheiten von unabhängigen Medien zu erfahren. Aus der breiten medialen Masse glaube ich nicht, dass man Ehrlichkeit erwarten kann. Ich ziehe jetzt aber mein Ding durch und hoffe, dass die Leute einmal wach werden – grundsätzlich.

"Krone": Der Musikhörer als Kunde hat aber nicht immer den Zugang zu allen geschäftlichen Mechanismen.
Godoj: Das stimmt schon. Die Erfahrung bekam ich auch erst durch "DSDS". Dieter Bohlen sagte auch, dass das kein Zuckerschlecken ist. Der weiß schon genau, was er macht, er ist ja BWLer.

"Krone": Bist du mit Bohlen nicht in Unfrieden auseinandergegangen?
Godoj: Nein, überhaupt nicht. Ich hatte mit ihm weder während noch nach der Sendung etwas zu tun. Es stand nicht im Vertrag, dass man mit ihm was machen muss. (lacht)

"Krone": Die Crowdfunding- Kampagne endete im Endeffekt so gut, dass du mit den Einnahmen 2015 sogar ein "Best- of"- Akustikalbum herausbringst. Wirst du für dein nächstes Studioalbum wieder auf dieses Finanzierungsmodell zurückgreifen?
Godoj: Auf jeden Fall und das wird auch so kommen. Aber jetzt bin ich dabei, erst einmal "V" zu bearbeiten und Schritt für Schritt vorzugehen.

"Krone": Du hast vorher schon deine Hauskonzerte angesprochen. Du hast dabei auf einem Boot, in Proberäumen, Wohnzimmern und Gärten gespielt. Wie war diese Erfahrung für dich?
Godoj: Bei fremden Menschen zu Hause zu spielen haben wir ja wirklich noch nie zuvor gemacht. Es ist aber nicht schwieriger, sondern war eine tolle Erfahrung, weil es durchweg liebenswerte Menschen waren. Die haben wirklich ordentlich aufgetischt und davon könnten sich manche Veranstalter eine dicke Scheibe abschneiden. Wir wurden immer toll versorgt und alle waren so herzlich. Das war großartig.

"Krone": Behandelst du deine Erfahrungen im Musikbusiness auch in deinen Texten?
Godoj: Es gibt zum Beispiel den Song "Ein Fisch bot sich zum Essen an". Eines Abends kam mir dieser Titel im Weinrausch und den musste ich einfach verarbeiten. Das ist im Prinzip mein Lebenslauf. (lacht) "Seite an Seite" dreht sich um den Moment, wo man die Erlebnisse mit seinen Fans beschreibt, "Beste Entscheidung" um die Crowdfunding- Kampagne. Den Moment, wo ich den Knopf zum Abschicken gedrückt habe.

"Krone": Du bist zweifacher Vater und deine Kids kommen langsam ins Schulalter. Verpasst du als tourender Musiker zu viel vom Heranwachsen deiner Kinder?
Godoj: In der ersten Zeit, als sie sehr klein waren, habe ich tatsächlich viel verpasst. Das war schon sehr schwer für mich, aber das geht doch anderen genauso. Zudem nehme ich mir außerhalb der Touren auch sehr viel Zeit für die Familie. Selbstständige Familienväter unterscheiden sich da kaum – die tragen auch viel Verantwortung und sind viel unterwegs.

"Krone": Wie wirst du es einmal verhindern, dass deine Tochter auch an einer Castingshow teilnimmt?
Godoj: Ich werde gar nichts verhindern, sondern ihr immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Meine Kinder werden in jeglicher Art von mir unterstützt werden, aber natürlich werde ich ihnen meine Erfahrungen mit auf den Weg geben. Meine Eltern konnten mich ja auch von nichts abhalten. (lacht) Jeder muss seine Erfahrungen machen – auch wenn man auf die Schnauze fällt. Das ist ganz normal.

"Krone": Du bist aus Recklinghausen im Ruhrpott und hast in einem Interview einmal gesagt, dass du eine sehr große Verbundenheit zu deiner Heimat spürst. Hat das einen bestimmten Grund?
Godoj: Ich bin in Polen, in Oberschlesien geboren und als ich sechs war, sind wir über Jugoslawien nach Deutschland gekommen. Ich wurde damals relativ oft aus dem sozialen Umfeld herausgerissen und gefestigt hat sich das dann tatsächlich erst in Recklinghausen. Mein Vater fand dort Arbeit und wir festigten uns dort. Ich habe dort die Schule gemacht und war gelernter Maschinenbauzeichner, habe dann auch acht Semester Bauwesen studiert, mich aber dann komplett der Musik hingegeben.

"Krone": Wie geht es jetzt bei dir weiter?
Godoj: Im Jänner werde ich die Spuren für das Akustikalbum einsingen. Eingespielt ist das Teil ansonsten schon und so können wir das dann finalisieren. Die Flügelaufnahmen und Streichersätze haben wir in speziellen Studios sehr aufwendig aufgenommen. Ich hoffe natürlich auch, dass ich vielleicht noch auf ein paar Festivals spielen kann – vielleicht findet sich ja auch ein interessierter österreichischer Veranstalter, der nicht alles so eng sieht und keine musikalischen Vorurteile hat. Im Herbst wollen wir das Akustikalbum dann veröffentlichen und eine akustische Tour dazu machen.

"Krone": Wäre es für dich nicht interessant, einmal ein komplett auf Englisch eingesungenes Album zu veröffentlichen, um internationale Erfolgschancen zu fördern?
Godoj: Ich habe da tatsächlich schon ein paar Ideen, aber man geht natürlich niemals mit Erfolgsgedanken an die Sache heran. Mehr will ich dazu aber vorerst nicht sagen, da ist ja noch genug Zeit dafür.

Bevor Thomas Godoj 2015 hoffentlich wieder nach Österreich kommt, hat er uns ein handsigniertes Digipak- Exemplar seines brandneuen Albums "V" zur Verlosung hinterlassen. Senden Sie uns einfach eine E- Mail mit Ihrer vollständigen Postanschrift und dem Kennwort "Godoj" an pop@kronenzeitung.at , und schon sind Sie im Rennen um den begehrten Preis. Einsendeschluss ist Montag, 12. Jänner, 12 Uhr. Die Gewinner werden von uns verständigt und der Preis per Post zugeschickt.

05.01.2015, 17:00
Robert Fröwein, Kronen Zeitung
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