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08.12.2016 - 20:17
Foto: Andreas Graf

Soulfly lassen Wiener Gasometer erbeben

03.03.2009, 01:44
Genau eine Woche nachdem seine Ex-Band Sepultura (Bericht in der Infobox) das Planet.tt im Wiener Gasometer heimgesucht hat, absolvierten am 1. März Max Cavalera (Bild) und seine Mannen von Soulfly ebendort ihren fünften Österreich-Auftritt im Rahmen der aktuellen "Conquer Europe Tour". Und das Quartett machte schon mit den ersten Akkorden klar, was auf das Publikum zukommen würde - Trash Metal pur.

Zunächst versuchte aber "Incite", die Band um Max' Stiefsohn Ritchie Cavalera, vor noch ziemlich leerer Halle dem Wiener Publikum einzuheizen, was nur bedingt gelang.

Nach einer Umbaupause, in der sich die Halle doch noch halbwegs füllte, war es um 21.05 Uhr schließlich soweit: Soulfly erschienen auf der Bühne und die Fans sangen beim Opener "Blood Fire War Hate", dem ersten Song des aktuellen Albums "Conquer", gleich lautstark mit, und erhielten als Dank von Frontman Cavalera eine Mineralwasser- Dusche.

Bilder der Show gibt's in der Infobox.

In der nicht prall gefüllten Halle gab die Truppe um Cavalera einen Querschnitt aus ihrem bisherigen Schaffen zum Besten, ohne während der knapp eineinhalb Stunden auch nur eine Sekunde lang vom Gaspedal zu gehen. Die Tracklist war bunt gemischt, enthielt aber nur wenige Stücke vom aktuellen Album. Ältere Songs wie "Eye For An Eye", "No Hope = No Fear" (vom ersten Album) oder "Back To The Primitive" gab's ebenso zu hören, wie etwa die Sepultura- Klassiker "Arise", "Refuse/Resist" oder "Policia".

Als Einlage gab's nach etwa 40 Minuten eine kleine Trommel- Session, bei der auch Gitarrist Marc Rizzo und Bassist Bobby Burns ihre Instrumente gegen Drum- Sticks tauschten und Rhythmus- Gefühl bewiesen.

Fazit: Soulfly hatten bei ihrem schweißtreibenden Auftritt ihre zahlreichen Fans gut im Griff. Obwohl die Band dafür bekannt ist, die Musik auf ihren Platten durch stilistische Vielfalt zu bereichern, hielt sich diese – wie kaum anders zu erwarten – live allerdings sehr in Grenzen.

Von Wilhelm Eder
Fotos: Andi Graf

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