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06.12.2016 - 07:22
Foto: Karl Schrotter

Kultrocker Opus feiern ausgiebig ihr Jubiläum

05.06.2013, 16:59
Die steirische Kulttruppe Opus feiert heuer ihr 40-Jahre-Jubiläum. Angesichts dessen hat sich die "Krone" mit Bandchef Ewald Pfleger über den Welthit "Live Is Life", kuriose Auftritte im Osten und die Basis für ihre erfolgreiche Karriere unterhalten. Neben dem großen Jubiläumskonzert am 15. Juni in Judendorf-Straßengel sind Opus zig weitere Male live zu sehen.

"Wir haben klein angefangen, das hat uns für die Jahre zusammengeschweißt. Wir haben in kleinen Clubs gespielt, selbst plakatiert und unsere Freundinnen saßen an der Abendkassa. Das ist ist eine Zeit, die eigentlich jede Band durchmachen sollte – sie ist die Basis für alles", erinnert sich Mastermind Ewald Pfleger.

Ein Hit - lebenslanger Erfolg

Die Basis muss wirklich gut sein: Denn heuer feiert die steirische Kultband Opus bereits ihr 40- Jahre- Jubiläum. Kaum jemand, der ihren größten Hit "Live Is Life" nicht mitsingen oder zumindest mitsummen kann. Dabei ist der Song nur zufällig entstanden. "Wir haben das Lied für ein Konzert in Oberwart komponiert", erklärt Pfleger, "unser Produzent meinte damals, das Lied sei gar nicht so gut, und er wollte es nicht mal auf das Album raufgeben. Mittlerweile erlaubt uns dieser Welthit noch immer eine gute Karriere."

Eine Karriere, die sich mittlerweile über vier Dekaden spannt und in deren Verlauf Opus erst ein Konzert absagen mussten. "Das war im Hamburger Star Club. Unser Sänger Herwig Rüdisser hatte eine Grippe und wir mussten das Set nach fünf Songs beenden", blickt Pfleger zurück, "es waren aber nur 17 Leute anwesend und die haben uns verstanden."

Auf der Bühne mit dem Falken

Wesentlich besser verlief der Auftritt von Opus und Freunden 1985 im steirischen Liebenau, auf den Pfleger noch immer freudig zurückblickt: "Falco hat damals beim Song 'Flyin' High' Bass gespielt und das auch viele Male wiederholt. Er war ein sehr guter Freund von uns."

Nicht minder legendär war 1987 ein Ausflug nach Moskau. Opus wurden in der dortigen Olympiahalle für ein Konzert engagiert, erfuhren dann aber vor Ort, dass es sich um vier Gigs handelte. "Sie konnten uns aber nur die Gage für ein Konzert zahlen, weil sie nicht genügend Dollar hatten. Uns wurde stattdessen ein Monat Urlaub in Russland angeboten, den wir dann aber nie eingelöst haben."

Massenhaft Live- Auftritte

Freitag startet nun die Tour mit einem Open- Air- Konzert in Judenburg. Am 15. Juni folgt das große Jubiläumskonzert in ihrer beruflichen Heimat Judendorf- Straßengel, wo die Band seit Jahren ihr Studio hat. "Dort erhalten wir den Ehrenring der Gemeinde, das freut uns natürlich sehr."

Weitere Stationen: Am 19. Juni spielen Opus erstmals überhaupt in Norwegen (Halde), am 28. Juni ein Open- Air in St. Veit an der Glan, einen Tag darauf mit Wolfgang Ambros, EAV und Co. in der Sportarena Ilz, am 5. Juli auf der Seebühne in Mariazell, am 6. Juli zuerst tagsüber bei den "Lovely Days" in Wiesen und am Abend am Innsbrucker Hauptplatz, am 11. Juli im tschechischen Turnov, am 20. Juli in Bad Schallerbach und am 7. September ein Open- Air in Cascais, Portugal.

Soziales Engagement

Als krönender Abschluss des Jubiläumsjahres treten sie dann mit Orchester unter der Leitung von Christian Kolonovits am 8. Dezember in der Grazer Oper und am 14. Dezember im Wiener Konzerthaus auf. Der Auftritt in Graz ist ein Benefizkonzert zugunsten der Initiative "Menschen für Menschen", mit deren Unterstützung Opus bereits zwei Schulen in Äthiopien mitfinanzierten.

Ein besonderes Schmankerl bieten die Steirer ihren Fans im nächsten Jahr. Von 24. bis 31. Mai 2014 wird die "Opus- Kreuzfahrt" von Triest bis Griechenland im Mittelmeer unterwegs sein. Beim Jubiläumskonzert in Judendorf- Straßengel werden zwei Karten für dieses Ereignis verlost. Müdigkeit verspürt das Quartett auch nach 40 Jahren nicht. "Wir haben noch nie über ein Ende gesprochen."

Karten für viele der Veranstaltungen erhalten Sie unter 01/960 96 999 oder im "Krone"- Ticketshop .

05.06.2013, 16:59
Franziska Trost und Robert Fröwein, Kronen Zeitung
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