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08.12.2016 - 16:27
Foto: Andreas Graf

Asteroids Galaxy Tour spielten in der Arena auf

30.04.2012, 08:10
Mit ihrem zweiten, erst Ende Februar erschienenen Album "Out Of Frequency" im Gepäck hat die dänische Formation The Asteroids Galaxy Tour am Sonntag einen Zwischenstopp in der eher schütter gefüllten Arena in Wien eingelegt und ihr Publikum 70 Minuten lang mit teilweise tanzbarem, meist sphärisch-psychedelischem Retro-Pop beschallt.

Die fünfköpfige Band um Frontfrau Mette Lindberg, die in hautengem Goldglitzer- Outfit auf der Bühne erschien, startete den Wien- Auftritt mit "Dollars In The Night" vom aktuellen Album, das dank einer zweiköpfigen Brass- Abteilung Erinnerungen an die Jazz- Rock- Ära der frühen 1970er- Jahre wach werden ließ. Nach zwei Songs vom ersten Album "Fruit" – "The Sun Ain't Shining No More" und "Lady Jesus" – brachten The Asteroids Galaxy Tour ihre Fans mit der aktuellen Single "Heart Attack" (Video zum Song in der Infobox) erstmals so richtig zum Tanzen.

"Satellite", "Around The Bend" - bekannt durch einen Werbespot für Apple - und "Suburban Space Invader" folgten. Spätestens ab dem eher schleppenden "Theme From 45 Eugenia" wurden der retroselig, mit Funk- und Soul- Einsprengsel versehene Sound (trotz des Einsatzes von heute eher selten gehörten Instrumenten wie etwa Flöte) sowie der kieksige Gesang von Lindberg irgendwie fad. Daran konnten auch ausschweifende, eher schräge Keyboard- Ausflüge, wie etwa bei "Fantasy Friend Forever", nichts ändern.

Nach knapp einer Stunde gingen die dänischen Senkrechtstarter dann erstmals von der Bühne. Als Zugabe gab das Sextett aus Kopenhagen nach "Hero" mit "The Golden Age" - bekannt geworden durch eine Bierwerbung - schließlich auch ihren bislang größten Hit zum Besten. Nach dem Song "Major" war dann nach 70 Minuten endgültig Schluss, und die Band entließ ihre Fans in eine laue Frühsommernacht.

Fazit: Eine Sängerin, die auch frisurtechnisch an die 70er- Jahre erinnerte und ihre Liebe zur Disco- Musik dieser Zeit nicht verleugnen kann. Eine Band, die ambitioniert aufspielte, aber trotzdem nicht verhindern kann, dass sich angesichts der Ähnlichkeit mancher Nummern irgendwann Langweile einstellt.

30.04.2012, 08:10
Wilhelm Eder
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