Foto: YouTube.com

Mark Webbers Horror- Unfall hier im Video

01.12.2014, 23:00
Der ehemalige Formel-1-Fahrer Mark Webber ist beim Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft in Sao Paulo in Brasilien in seinem Porsche schwer verunglückt. Unglaublich dabei: Er erlitt bei seinem Horror-Unfall lediglich eine Gehirnerschütterung sowie Prellungen und hob bereits beim Abtransport von der Unfallstelle die Hand. In der 239. Runde war der Australier kurz vor Ende des Sechs-Stunden-Rennens in seinem Porsche 919 Hybrid beim Überrunden mit dem Ferrari von Matteo Cressoni zusammengestoßen. Seinen Crash sehen Sie im Video oben.

Der 38- jährige Webber  wurde umgehend zur medizinischen Untersuchung ins Medical Center an der Rennstrecke gebracht. "Er befindet sich im Krankenhaus und hat Besuch von seinen Fahrerkollegen und der Teamführung. Er wird noch diese Woche nach England zurückfliegen", hieß es vonseiten des Porsche- Teams. "Ich habe Prellungen und starke Kopfschmerzen. Ich kann mich nicht an den Unfall erinnern oder wie er passiert ist", sagte der Australier, der nach eigener Aussage in der Klinik in Sao Paulo "in sehr guten Händen" ist. Bei dem Crash wurden die beiden Sportwagen völlig zerstört.

Foto: APA/EPA/Gabriel Pedreschi

Das Rennen wurde nach 249 Runden hinter dem Safety- Car, das von der Rennleitung wegen des Unfalls auf die Strecke geschickt worden war, beendet. Webbers Teamkollegen im zweiten 919 Hybrid, Neel Jani (CH), Romain Dumas (FRA) und Marc Lieb (GER), sorgten für den ersten Sieg der Sportwagenschmiede aus Stuttgart seit dem werksseitigen Comeback von Porsche zu Saisonbeginn 2013.

Le- Mans- Rekordgewinner Tom Kristensen (neun Gesamtsiege), der vor wenigen Tagen seinen Rücktritt vom aktiven Rennsport bekannt gegeben hatte, fuhr bei seinem letzten Renneinsatz in einem Audi R18 e- tron quattro hinter einem Toyota- Trio noch einmal als Dritter auf das Siegespodest. Der Österreicher Alexander Wurz und seine Teamkollegen Stephane Sarrazin (FRA) und Mike Conway (GBR) wurden im Toyota TS040 Hybrid Vierte.

01.12.2014, 23:00
AG/red
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