Gerhard Berger (li.) mit Mercedes-Pilot Nico Rosberg
Foto: APA/EPA/DAVID EBENER

"Ferrari kann Mercedes noch nicht überholen"

09.04.2015, 07:33
Ferrari wie Phönix aus der Asche, Klassenprimus Mercedes plötzlich mit leichten Sorgenfalten, Red Bull schöpft Hoffnung, McLaren allerdings stottert weiter. Hochspannung im Zirkus vor dem sonntägigen Grand Prix von China in Schanghai. Österreichs ehemaliger Starpilot Gerhard Berger über das Phänomen Formel 1.

"Genau das ist das Verwunderliche an der ganzen Formel 1", lächelt Gerhard Berger , der übrigens wie Niki Lauda , Helmut Marko  und Red- Bull- Pilot Daniel Ricciardo am 22. April auf den Wiener Rathausplatz zu einem Showrun samt Autogrammstunde kommt, "seit 30 Jahren hat sich das nicht verändert. Egal, womit man rechnet, es passiert in den meisten Fällen etwas anderes." Dass Ferrari  nach dem Triumph in Malaysia schon zum Überholmanöver gegen Mercedes ansetzt, hält Berger nicht für möglich. "Das ist noch ein langer Weg, um den Speed von Mercedes zu erreichen, deren Vorherrschaft zu durchbrechen."

Mit McLaren- Honda, jenem Team, mit dem Berger drei GP- Siege einfuhr, und Red Bull befinden sich zwei frühere Weltmeister- Teams im Abstiegsstrudel. Kein Grund zur Panik. "Bei Red Bull ist das Management gefragt. Fakt ist, dass vier Fahrer- und Marken- WM- Titel in Serie ihre Spuren hinterlassen. Da enttäuscht schon ein dritter Platz", analysiert Berger, glaubt aber: "Das sind dort alles Profis, die das mit Souveränität angehen. Dieses ganze Thema um Renault und einen möglichen Ausstieg ist nicht nötig. Red Bull ist so gut aufgestellt, dass man das Blatt bald drehen kann. Eine, zwei Saisonen, die nicht nach Wunsch verlaufen sind, dürfen da keine Rolle spielen."

Honda verfügt über die nötigen Ressourcen

Bleibt die Frage nach McLaren? "Das war abzusehen, dass ein Comeback für Honda mit dieser extrem komplizierten Power Unit nicht einfach werden wird", sagt Berger, denkt aber, dass "die Japaner über die nötigen Ressourcen verfügen, um das Auto bald weiter nach vorne bringen zu können".

09.04.2015, 07:33
Richard Köck, Kronen Zeitung
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