Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
04.12.2016 - 09:30
Foto: thinkstockphotos.de

Wenig Anbieterwechsel trotz steigender Handytarife

01.06.2015, 11:38
Seit der Fusion des österreichischen Mobilfunkanbieters Drei mit Orange im Herbst 2012 sind für 40 Prozent der Handynutzer die Preise gestiegen. Nur 6,7 Prozent der Betroffenen haben jedoch deshalb den Anbieter gewechselt, wie eine am Montag veröffentlichte Untersuchung der Regulierungsbehörde RTR zeigt. Hauptgrund für fast 60 Prozent: Es gab keine günstigere Alternative.

Ein gutes Drittel empfand die Preiserhöhung allerdings auch nicht als hoch genug, um sich einen anderen Anbieter zu suchen. Erst dahinter rangieren als Gründe für den Verzicht auf einen Anbieterwechsel hohe Wechselkosten, Schwierigkeiten bei der Nummernmitnahme (je 16,1 Prozent), Vorteile des alten Kundenbindungsprogramms (13 Prozent) oder die schlechte Netzanbindung anderer Anbieter (11,6 Prozent).

"Vielleicht war den Kunden sehr bewusst, dass die Preise in Österreich nicht so hoch sind", kommentiert dies RTR- Chef Johannes Gungl. Auch wenn es keinen aktuellen Preisvergleich gibt, könne man davon ausgehen, dass Österreich im internationalen Vergleich "im günstigen Bereich" liegt, so Gungl am Montag vor Journalisten. Jedenfalls hätten aber die alternativen Anbieter seit Ende 2014 "Dynamik" gebracht, seither stagnieren die Preise.

Die Untersuchung der RTR belegt zudem einmal mehr die schwindende Bedeutung des Festnetzes für das Telefonieren. Knapp 60 Prozent der Haushalte haben inzwischen nur noch Handys zum Telefonieren, lediglich 2,8 Prozent haben ausschließlich Festnetz. 4,5 Prozent sind ohne Telefon, der Rest hat beides.

16,5 Prozent der Haushalte ohne Internet

Einen Internetanschluss haben inzwischen 83,5 Prozent der Haushalte, wobei mehr als die Hälfte ADSL (also Kupferkabel), ein Drittel mobiles Breitband (ohne Smartphones) und ein knappes Viertel Kabelanschluss hat. Ein Drittel der Privatpersonen gab an, mobiles Breitbandinternet nur am Handy zu nutzen.

Von den Internetverweigerern gaben 41,7 Prozent an, dass sie gar kein Internet brauchen. 33,9 Prozent haben ihr "Internet woanders", etwa in der Arbeit, oder haben "keinen Computer" (23,5 Prozent) und verzichten deshalb auf das Internet. 12,5 Prozent gaben an, es sei ihnen zu teuer.

01.06.2015, 11:38
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum