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06.12.2016 - 09:09
Foto: Christof Bierbaumer (Symbolbild)

USA: SMS am Steuer werden zum massiven Problem

15.03.2013, 10:46
Eine aktuelle Studie aus den USA beweist, dass jeder dritte US-Amerikaner zwischen 18 und 64 Jahren zumindest gelegentlich während des Autofahrens SMS-Nachrichten tippt. In Europa reicht der Prozentsatz der SMS-tippenden Autofahrer von 15 Prozent in Spanien bis hin zu 31 Prozent in Portugal. Für Österreich wurden keine Daten erhoben, für Deutschland, wo ähnliche Bußgeldregelungen gelten wie hierzulande, hingegen schon: Dort greift trotz drohender Strafe immer noch jeder Fünfte während der Fahrt zum Handy, um SMS zu lesen oder gar zu tippen.

"Das Handy kann eine fatale Ablenkung sein, wenn man es während des Fahrens benutzt", sagt Thomas Frieden, Direktor des US- Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention, das die Studie in Auftrag gegeben hat, gegenüber der US- Zeitung "Los Angeles Times" . Man solle das Tippen und Lesen von SMS beim Fahren lieber sein lassen und stattdessen bei Bedarf kurz haltmachen, um sich dem Handy widmen zu können.

Telefonieren beim Fahren in Europa weniger verbreitet

Der Hinweis kommt zur richtigen Zeit. Jeder dritte US- Bürger schreibt oder liest während des Fahrens SMS- Nachrichten, zwei Drittel telefonieren am Steuer. In den meisten Ländern Europas telefonieren mittlerweile deutlich unter 50 Prozent der Autobesitzer während der Fahrt.

In Deutschland widmen sich rund 20 Prozent der Autolenker ihren SMS- Nachrichten, in Spanien sind es 15, in Portugal stattliche 31 Prozent. Dass in Europa weniger Menschen beim Fahren zum Handy greifen, dürfte dabei auch an den Bußgeldern liegen, die telefonierenden oder gar SMS- tippenden Autolenkern in vielen Ländern drohen.

In den USA entwickeln sich durch das Handy abgelenkte Autofahrer zur echten Bedrohung für Leib und Leben. Allein im Jahr 2011 wurden dort über 3.300 Menschen durch abgelenkte Autofahrer getötet, weitere 387.000 wurden bei Unfällen wegen Unachtsamkeit am Steuer verletzt. Im Jahr 2010 zeichnete sich ein ähnlich düsteres Bild ab: 416.000 Menschen wurden bei Unfällen aus Unachtsamkeit verletzt, die Zahl der Toten lag mit 3.267 auf ähnlich hohem Niveau wie im Folgejahr.

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