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07.12.2016 - 19:01
Foto: thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

Trojaner im Play Store: Millionen Nutzer betroffen

07.04.2016, 12:51

Der russische Antivirenspezialist Dr. Web hat bei einer Analyse des Google Play Store für Android- Apps einen neuen Trojaner entdeckt, der sich in rund hundert vermeintlich harmlosen Apps eingenistet hat. Mehr als drei Millionen Nutzer sollen die Malware heruntergeladen haben. Google wurde informiert und hat damit begonnen, die verseuchte Software zu entfernen.

Der Trojaner Android.Spy.277.origin, den die Virenjäger von Dr. Web laut einem Blogeintrag  in über hundert Apps im Play Store entdeckt haben, greift nach einer Infektion sensible Daten vom Smartphone des Opfers ab und drängt ihm Reklame auf. Die Apps, die den Trojaner enthalten, werden unter anderem als Foto- Editoren und animierte Hintergrundbilder angepriesen und funktionieren in den meisten Fällen nicht korrekt.

Den Virenjägern zufolge haben insgesamt 3,2 Millionen Nutzer des Google Play Store die infizierten Apps auf ihre Smartphones installiert. Sie müssen damit rechnen, dass der Trojaner sensible Infos wie die eindeutige Geräteinformationsnummer IMEI sowie Gerätemodell, Betriebssystem und das Vorhandensein eines Root- Zugriffs an seinen Kommandoserver geschickt hat.

Trojaner belästigt Nutzer mit Reklame

Zusätzlich treibt auf den infizierten Smartphones lästige Reklame ihr Unwesen. Der Trojaner versucht beispielsweise, die Nutzer mit gefälschten Fehlermeldungen zur Installation weiterer Apps aus dem Google Play Store zu überreden und zeigt bisweilen auch Werbetexte im Benachrichtigungsbereich infizierter Android- Systeme an.

Dr. Web hat Google über die infizierten Apps informiert, der Internetgigant hat bereits mit ihrer Löschung begonnen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Viren in eine der Millionen Apps in Googles Play Store eingeschlichen haben, auch Kaspersky hat bereits verseuchte Apps dort entdeckt . Angesichts der Gefahr durch infizierte Android- Apps raten IT- Sicherheitsfirmen auch am Handy zur Nutzung eines Virenschutzes.

07.04.2016, 12:51
der, krone.at
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