Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
21.08.2017 - 13:17
Foto: thinkstockphotos.de

Telefonrechnung über 190.000 Euro schockte Elektriker

22.05.2013, 16:58
Als ihm eine Telefonrechnung über 163.000 Pfund (rund 190.000 Euro) zugestellt wurde, war das für den britischen Unternehmer Alan Mazkouri und seine Frau ein Schock. Der Besitzer eines kleinen Elektrikerbetriebs mit zehn Mitarbeitern, der von sich selbst behauptet, schon mit dem Versand einer SMS Schwierigkeiten zu haben, hatte die Horror-Rechnung offenbar durch unbeabsichtigte Downloads verursacht. Erst nach monatelangem Tauziehen mit seinem Handy-Provider wurde ihm die Rechnung erlassen.

Wie die britische TV- Anstalt BBC  berichtet, hatte Mazkouri, der beim Mobilfunker Orange für sich und seine zehn Mitarbeiter einen Kleinunternehmer- Vertrag für zehn Handys abgeschlossen hatte, üblicherweise eine Telefonrechnung von rund 300 Pfund (349 Euro) im Monat. 15 Jahre lang hatte er keinerlei Probleme, bis er eines Tages eine Störung bei seinem Handy feststellte.

Nachdem es im vergangenen Sommer immer wieder überhitzte und ohne ersichtlichen Grund den Dienst quittierte, ging er mit dem Gerät in den Shop seines Mobilfunkers und fragte nach einem Ersatzgerät. Ein solches bekam Mazkouri auch. Allerdings quittierte es schon nach kurzer Zeit ebenfalls den Dienst. Wie sich später herausstellen sollte, war es vom Mobilfunker gesperrt worden – wegen einer zu hohen Rechnung auf dem Kundenkonto.

Fast 190.000 Euro für unbeabsichtigte Downloads

Damit, dass die Rechnung fast 190.000 Euro ausmachen sollte, rechnete der Unternehmer freilich nicht. Entsprechend groß war der Schock, als die Horror- Telefonrechnung bei ihm ankam. Beim Mobilfunkanbieter wurde ihm als Grund für die exorbitanten Kosten gesagt, sein Handy habe über einen längeren Zeitraum alle 20 Minuten Daten aus dem Internet heruntergeladen – insgesamt jene Datenmenge, die beim Download von mehr als fünf Millionen E- Mails oder 15.000 MP3- Dateien anfallen würde.

Für Mazkouri konnte es sich nur um ein Missverständnis halten. Er selbst sei im Umgang mit dem Handy wenig versiert und habe schon Probleme beim Versand einer SMS. Wie sollte er da absichtlich solche Datenmengen aus dem Netz saugen?

Mobilfunker schickte monatelang Mahnungen

Obwohl der Mobilfunker nach einiger Zeit einwilligte, ihm die Rechnung zu erlassen, bekam der Unternehmer noch sieben Monate lang Mahnungen wegen der monströsen Handyrechnung. Erst als der verzweifelte Unternehmer an die Öffentlichkeit ging und die "absolute Qual" dem TV- Sender schilderte, der beim Mobilfunker nachbohrte, hatte das Drama tatsächlich ein Ende.

Der Mobilfunker erließ Mazkouri die Rechnung endlich und bot ihm sogar eine Gutschrift in Höhe von 250 Pfund als Wiedergutmachung an. Man freue sich darauf, von ihm zu hören, so der Mobilfunker. Passieren wird das wohl nicht. Der genervte Unternehmer will seinen Handy- Anbieter jetzt wechseln.

22.05.2013, 16:58
der
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum