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09.12.2016 - 00:06
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So löst du nervige Probleme beim mobilen Websurfen

15.09.2010, 10:00
Mobiles Websurfen über Handy und Smartphone gewinnt auch in Österreich rasant an Fans. Doch genau wie beim "großen Bruder" auf PC und Laptop stellt auch das mobile Internet seine Benutzer vor einige Probleme. Hier findest du die besten Tipps gegen diese nervigen Eigenheiten, von schockierenden Rechnungen über unvollständige Websites bis hin zu fehlender Video-Wiedergabe.
Rechnungs- Schock nach dem Urlaub und daheim

Wer im Ausland mit Handy oder Smartphone das Internet ansteuert, sollte entweder ein dementsprechendes Auslands- Web- Paket zu vergünstigten Konditionen abgeschlossen haben oder seine Besuche kurz halten, denn Websurfen im Urlaub kann sich zur echten Kostenfalle entwickeln. Mobiles Internet kann schon im europäischen Ausland bis zu 207 Mal teurer sein als in Österreich, zeigt etwa ein Test der Arbeiterkammer (AK) vom Juni 2010. Roaming- Gebühren von bis zu 20,80 Euro pro Megabyte (und das ist schnell erreicht!) können die Handy- Rechnung in ungeahnte Höhen steigen lassen, warnt die AK.

Immerhin gilt seit 1. März eine monatliche Kostenobergrenze von 60 Euro - kurz vor Erreichen ebendieser muss der Kunde vom Betreiber gewarnt und benachrichtigt werden, wie er den Dienst weiter nutzen kann und welche Kosten dafür auf ihn zukommen. Innerhalb Österreichs gilt dieser Schutz übrigens nicht - eine unerfreuliche Überraschung bei der Handyrechnung ist also ohne Weiteres auch im Inland möglich.

Insbesondere bei unbedarften Nutzern, Kindern und Jugendlichen ist Vorsicht geboten - ob ein internetfähiges Handy für diese nötig ist, sollte daher gut überlegt werden. Wer sich bezüglich seiner Internetnutzung unsicher ist, sollte ein persönliches Profil auf der Website seines Handyanbieters erstellen, wo er jederzeit eine aktuelle Nutzungs- und Kostenstatistik einsehen kann.

Ein Klick, wo keiner sein sollte

So mancher berührungsempfindliche Handybildschirm macht seinem Besitzer einen Strich durch die Rechnung. Nicht nur beim Websurfen, doch hier ist das Problem am nervenaufreibensten. Schließlich bedeutet ein unabsichtlicher Klick statt des Scrollens oft eine sekundenlange Wartezeit und hektisches Drücken auf den Zurück- Button.

Auch das Erwischen des richtigen Punkts im Menü wird bei klein dargestellten Websites zum Problem - das durch die Zoom- Funktion entschärft werden kann. Grundsätzlich hilft, sich das sanfte Auflegen des Fingers mit einer kleinen Bewegung anzugewöhnen, so interpretiert der Touchscreen die Berührung als Scrollen oder Verschieben des Bildschirminhalts, nicht als Klick.

Unvollständige Websites

Wer nur kurz die wichtigsten Schlagzeilen abgrasen möchte, ist mit der mobilen Version von Websites meist gut bedient. Diese sind manchmal jedoch weniger umfangreich als die normale Internetseite. Im besten Fall wird der Benutzer zum Start gefragt, welche Fassung er sehen möchte. Wer etwa auf m.krone.at surft, kann zwischen der normalen Web- Version, jener für das iPhone und einer für andere mobile Endgeräte wählen - und jederzeit zu einer anderen wechseln.

Bietet eine mobile Seite dies nicht zu Beginn an, ist die Wahlmöglichkeit unter Umständen am unteren Bildrand zu finden. Zusätzlich erlauben manche mobilen Webbrowser die Einstellung, von Websites als Desktop- Zugang identifiziert zu werden. Wird eine Seite angesurft, erkennt diese also nicht den mobilen Browser, sondern vermutet zum Beispiel Firefox oder Internet Explorer und zeigt dementsprechend immer die herkömmliche Website- Version für den PC an. Ob der eigene Browser diese Möglichkeit bietet, lässt sich per Options- Menü feststellen.

Links, die im Nirvana verschwinden

Wer mit dem Mobiltelefon im Internet surft und einen Link anwählt, den er zum Beispiel per E- Mail von einem Freund erhalten hat, erreicht so manches Mal nicht sein Ziel. Schließlich leiten einige Websites Handy- Nutzer automatisch auf ihre mobile Version weiter (siehe oben) - die spezifische Unterseite wird dabei ignoriert. Abhilfe schafft hier wie oben ein anderer Browser oder die Suchfunktion auf der gewünschten Seite, ansonsten bleibt nur, den Link später von einem stationären Gerät aus anzuwählen.

Flut an neuen Fenstern

Die meisten vorinstallierten mobilen Browser öffnen bei Klick auf einen Link ein neues Fenster. Das Wechseln zwischen diesen ist zeitaufwendig und nervig, insbesondere da die praktische Alternative bei Internetbrowsern auf PC und Laptop schon lange zum Standard gehören: Tabs beziehungsweise Registerkarten. Wer von ihrem Fehlen genervt ist, dem hilft nur, einen anderen Browser zu installieren - zum Beispiel Opera Mini, der für iPhone und Android- Geräte als kostenloser Download verfügbar ist und Tabs bietet.

Pop- up- Werbung

Was schon auf dem PC nervt, kann auf kleinen Touchscreen- Bildschirmen in eine echte Geduldsprobe ausarten: Hier kommt Pop- up- Werbung nämlich des Öfteren als Minispiel daher, bei dem der unfreiwillige Benutzer schwerlich das X zum Schließen finden kann. Einige der voreingestellten Browser bieten zum Glück die Möglichkeit, Pop- ups automatisch zu blockieren. Bietet das keine Abhilfe oder steht diese Option nicht zur Verfügung, bleibt nur der Wechsel zu einem anderen Browser.

Fummelige Eingabe von Formulardaten

Was auf Computer und Laptop, ja sogar Tablet- PCs wie dem iPad dank Tastatur oder zumindest großem Eingabefeld leichtfällt, entwickelt sich auf Handy und Smartphone meist zur fummeligen, nervigen Angelegenheit: die Eingabe von Formulardaten. Viele Browser ermöglichen die Speicherung dieser Informationen, oft ist diese Option jedoch laut Werkseinstellung deaktiviert. Bei den Optionen ist dies umstellbar - ebenso wie das Merken von Passwörtern. Hier sollte allerdings Sicherheit über Bequemlichkeit triumphieren, schließlich sind Name und Adresse des Besitzers für einen Handydieb kaum von Nutzen, ein gespeichertes Passwort dagegen sehr.

Ohne Flash keine Videos

Zu guter Letzt noch ein Problem, mit dem sich nicht alle Handynutzer herumschlagen müssen. Adobe Flash, jenes Format, in dem die meisten Online- Videos daherkommen, funktioniert nämlich auf zahlreichen Smartphones. Wer etwa über ein modernes Android- Handy ab der Version 2.2 verfügt, kann standardmäßig auf Flash zugreifen. Ältere Android- Software schafft es zumeist immerhin, manche Videos, etwa von YouTube, abzuspielen. Besitzer eines iPhones hingegen müssen auf Flash verzichten, nicht zuletzt, weil Apple im Dauerclinch mit Adobe liegt, auch wenn sich die Fronten inzwischen entschärft haben dürften (siehe Infobox).

Wer auf Flash nicht verzichten kann, hat verschiedene Möglichkeiten. Android- Nutzer können zum Beispiel auf den Skyfire- Browser umsteigen, der zwar auch nicht alle Flash- Videos, aber immerhin sehr viele abspielen kann und gratis zum Download bereitsteht. iPhone- Eigentümer müssen einen umständlicheren Weg wählen, etwa durch kostenpflichtige Programme, die das Hochladen von Computerprogrammen auf ihr Smartphone erlauben. Ebenfalls möglich ist der Download einer kostenfreien Apps wie Cloud Browse. Hier surft der Besitzer auf den Servern der Herstellerfirma per Firefox- Browser durchs Internet.

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