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09.12.2016 - 10:59
Foto: Sebastian Räuchle

Samsung: Mit Premium- Produkten zum Nutzerliebling

22.02.2015, 08:30
Das Vertrauen der Kunden hat Samsung, doch so richtig "geliebt" fühlt sich der südkoreanische Elektronikkonzern laut eigenen Angaben noch nicht. Das soll sich in Zukunft ändern, unter anderem mithilfe von Premium-Produkten, wie das Unternehmen kürzlich auf dem Samsung European Forum 2015 in Monaco erklärte. krone.at war vor Ort, um einen Blick auf die Neuheiten des Herstellers zu werfen.

Ob bei Smartphones, TV- Geräten oder Speicherchips: In vielen Bereichen ist Samsung bereits seit Jahren Weltmarktführer. Den Ruf einer Premium- Marke genießen die Südkoreaner etwa im Gegensatz zum US- Rivalen Apple jedoch nicht. Immer wieder ist im Zusammenhang mit Produkten wie dem Galaxy S5 von "Plastik- Bombern" zu lesen. Durchaus zu Recht, räumt man bei Samsung ein. Dass das Unternehmen mit Geräten wie den Smartphones der Galaxy- A-Serie erst jetzt auf ein höherwertiges Metallgehäuse setze, habe jedoch keinesfalls mit fehlendem Know- how zu tun, sondern vielmehr damit, dass man anfangs Probleme damit gehabt habe, die Gehäuse als globaler Player in ausreichend hoher Stückzahl zu fertigen.

Premiumkost auch in der Küche

"Premium" wollen die Südkoreaner aber künftig nicht nur verstärkt im Bereich der Smartphones sein, sondern auch bei der sogenannten Weißware. Zwar spielt das Unternehmen mit seinen Kühlschränken, Waschmaschinen oder Trocknern eine bislang noch untergeordnete Rolle, konnte zuletzt aber stark aufholen und alteingesessene Traditionsunternehmen das Fürchten lehren.

In Monaco präsentierte Samsung neben zahlreichen Kühlschränken, seiner Android- Waschmaschine Crystal Blue und dem neuen Staubsaugerroboter Powerbot VR 9000 daher mit der "Chef Collection" eine in Zusammenarbeit mit Profiköchen entwickelte Linie neuer Haushaltsgeräte, die sich vor allem durch ihr hochwertiges Edelstahl- Design sowie intelligente Funktionen auszeichnet.

Wie zum Beispiel die Dunstabzugshaube, deren Saugkraft sich per Wisch mit der Hand regulieren lässt, oder die "virtuelle Flamme", die mittels LEDs bei Induktionsherden anzeigt, auf welcher Flamme, also mit welcher Intensität die jeweilige Platte gerade kocht. Und dann wäre da noch die mit Sensoren ausgestattete Mikrowelle, deren Stromverbrauch sich automatisch nach der Art der zu erhitzenden Speise richtet.

Totale Vernetzung ab 2020

Dass sich viele der Geräte inzwischen mit dem Smartphone steuern lassen, gehört zu Samsungs Strategie, sämtliche Produkte zu vernetzen. Ab 2020 sollen alle neuen Geräte der Südkoreaner internetfähig sein, sei das sogenannte Internet der Dinge für das künftige Wachstum des Konzerns doch von großer Bedeutung, so B.K. Yoon, Chef der Haushaltsgeräte- Sparte von Samsung. Die Entwicklung sei vergleichbar mit dem Übergang von gewöhnlichen Handys zu Smartphones.

Im vergangenen Jahr hatte Samsung bereits das US- Start- up SmartThings  gekauft, das sich mit der Technik für vernetzte Häuser beschäftigt. In Monaco zeigte der Konzern erste Sensoren des Unternehmens, die unter anderem Bewegungen, Temperatur oder Feuchtigkeit im Haushalt messen. Der sogenannte Presence- Sensor in Form eines Schlüsselanhängers soll hingegen erkennen, welche Personen sich gerade wo im vernetzten Haushalt aufhalten, um etwa automatisch das Licht ein- und auszuschalten, die Zimmertemperatur den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen oder die ganz persönliche Musikauswahl zu starten.

Tizen soll Internet der Dinge vorantreiben

Dass die Vernetzung aber nicht an den Grundstücksgrenzen endet, demonstrierte Samsung mithilfe des BMW- Elektroautos i3, das sich etwa per Smartwatch bzw. -phone oder Tablet aus der Ferne vorheizen lässt oder auf Tastendruck zu hupen beginnt – nützlich etwa dann, wenn man mal wieder vergessen hat, wo das Auto parkt. Über den Erfolg derartiger Anwendungsszenarien entscheiden aber letztlich offene Standards, ist man sich bei Samsung bewusst.

Die Südkoreaner setzen deshalb voll und ganz auf ihr quelloffenes Betriebssystem Tizen, das künftig unter anderem auf den hauseigenen Smart- TVs anstelle von Googles Android Verwendung finden soll. Wichtigstes Stichwort in diesem Zusammenhang: Konvergenz. So sollen Nutzer etwa ohne umständliche Voreinstellungen Inhalte von ihrem kompatiblen Smartphone auf den großen TV- Bildschirm senden können.

"Die Kurve ist gekommen, um zu bleiben"

Bei den Fernsehern selbst dominieren bei Samsung 2015 vor allem zwei Begriffe: SUHD und Curve. Ersteres verspricht dank Nanokristallen eine höhere Farbreinheit und Lichtausbeute als bei herkömmlichen hochauflösenden UHD- Fernsehern. Letzteres durch die gekrümmte Bildschirmoberfläche plastischere Bilder – wenngleich sich im direkten Vergleich zu gewöhnlichen Panels kein rechter Unterschied feststellen lassen will. Samsung zeigt sich dennoch überzeugt: "The curve is here to stay" – die Kurve ist gekommen, um zu bleiben. Ob man als Konsument nun will oder nicht. Immerhin: Wer einen gekrümmten Bildschirm wirklich wünscht, wird künftig auch bereits bei kleineren Bildschirmdiagonalen von 32, 40 oder 48 Zoll fündig.

Fernseher werden immer größer

Mittelfristig werden kleinere Bildschirmdiagonalen jedoch – im wahrsten Sinne – von der Bildfläche verschwinden. Betrug die Durchschnittsgröße bei Fernsehern 2010 laut Samsung noch 32 Zoll, so soll sie 2020 bereits bei 65 Zoll liegen. Spannend abzuwarten bleibt in diesem Zusammenhang, ob und inwieweit sich bis dahin hochauflösende UHD- bzw. 4K- Inhalte durchsetzen können. Denn trotz einer kürzlich mit anderen Herstellern geschmiedeten UHD- Allianz: Das Problem der fehlenden Inhalte ist nach wie vor existent. Oder, wie man bei Samsung einräumt: "The TV is ready, the content is not" – "Der Fernseher ist fertig, der Inhalt nicht".

22.02.2015, 08:30
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