Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
04.12.2016 - 16:57
Foto: thinkstockphotos.de, Google.com, Microsoft, krone.at-Grafik

Nächste Runde im Kampf Google gegen Microsoft

05.08.2011, 11:11
Google kontra Microsoft, so lautet der derzeit öffentlichste Clinch zwischen zwei Technikriesen. Nachdem Google Microsoft und Apple vorgeworfen hatte, Patente nur gekauft zu haben, um das hauseigene Smartphone-Betriebssystem Android zu behindern, schlug Microsoft zurück: Man habe Google zum gemeinsamen Gebot eingeladen - eine für Google hochpeinliche Enthüllung. Das Unternehmen wollte das jedoch nicht auf sich sitzenlassen und warf Microsoft vor, das Angebot sei eine Falle gewesen. Daraufhin hat nun wiederum Microsoft zurückgeschlagen.

Der Streit entbrannte am Mittwoch durch ein Posting des Chefanwalts von Google, David Drummond. Er behauptete, Microsoft und Apple seien "miteinander ins Bett gestiegen", um Android auszubooten. Mit dem Kauf der Novell- und Nortel- Patente wollten die Firmen Android- Geräte stark verteuern und Innovationen verhindern, so der Vorwurf.

Daraufhin meldete sich jedoch Microsoft zu Wort und veröffentlichte per Twitter eine E- Mail eines weiteren Chefjuristen von Google. Darin bedankt er sich bei seinem Microsoft- Kollegen, dass dieser ihn über das geplante Novell- Gebot informiert und anfragt, ob Google gemeinsam mit Microsoft bieten möchte. Diesmal sei Google an dem Angebot allerdings nicht interessiert, so der Google- Anwalt in der E- Mail. Eine für Google höchst peinliche Enthüllung.

Google: Microsoft wollte uns hereinlegen

Dennoch hat sich das Unternehmen entschieden, erneut in die Offensive zu gehen. Und wieder ist es Drummond, der scharf gegen Microsoft schießt. Am Donnerstag schrieb er in einem Update seines Blog- Eintrags , es sei nicht überraschend, dass Microsoft ablenken wolle mit falschen, schadenfreudigen Aussagen. Es sei doch "offensichtlich", warum Google das Microsoft- Angebot ausgeschlagen habe. Microsofts Ziel sei es schließlich, Google und Android- Gerätehersteller von jeglichen Patenten fernzuhalten, die diese zur Verteidigung gegen Attacken nützen könnten.

Bei einem gemeinsamen Einkauf der Patente hätten diese Android nicht vor den Angriffen von Microsoft und seinen Partnern schützen können. Nur deshalb habe Microsoft Google angeboten, gemeinsam zu bieten - damit die Patente Android nicht schützen können, behauptet Drummond. Noch dazu hätte Google dafür sogar noch selbst mitgezahlt - das "muss ihnen wie eine geniale Strategie erschienen sein", so der Google- Chefjurist. Aber: "Darauf sind wir nicht hereingefallen", schreibt er stolz.

Microsoft: Google verweigert Zusammenarbeit

Frank Shaw von Microsoft wiederum hat erneut per Twitter  auf die Entgegnung Googles geantwortet. Er wolle aufdecken, was Drummond in seiner Antwort verschwiegen habe, so Shaw. Google habe das Angebot, für die Novell- Patente mitzubieten, in Wahrheit ausgeschlagen, weil die Firma selbst diese gegen jemanden einsetzen habe wollen. Sich mit anderen zusammenzuschließen und dabei zu helfen, Belastungen der Industrie durch Patente zu verringern, daran sei Google nicht interessiert gewesen, so der Vorwurf Microsofts.

05.08.2011, 11:11
bge
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum