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10.12.2016 - 12:10
Foto: thinkstockphotos.de

Kaputte Handys kosten Österreicher 100 Mio. Euro

15.02.2016, 11:00

Österreichs Handybesitzer haben von 2007 bis 2014 rund 686 Millionen Euro in die Reparatur ihrer Handys gesteckt - also fast 100 Millionen Euro pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage des Versicherungsabwicklers SquareTrade. Demnach ereigne sich die Hälfte aller Schadensfälle im Haushalt, und hier primär im Wohnzimmer. Besonders gefährdet seien iPhone- und Haustierbesitzer.

Innerhalb der vergangenen zwei Jahre hätte einer von drei österreichischen Smartphone- Besitzern einen Schadensfall gehabt. In rund der Hälfte aller Fälle ließen sie das Smartphone fallen, ein Fünftel verschüttete eine Flüssigkeit aufs Handy.

Sieben Prozent nutzen Handy mit kaputtem Display

Aber nicht alle Betroffenen lassen die Schäden reparieren: Sieben Prozent aller Smartphone- Besitzer verwenden ein Endgerät mit gesprungenem Display weiter. Das teilte der Mobilfunkanbieter "Drei" in einer Aussendung mit - mit Verweis darauf, dass "3" nun eine Handyversicherung mit SquareTrade anbietet.

Laut einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" schließt bereits ein Viertel der Kunden beim Kauf eine Handyversicherung ab. Beim Marktführer A1 ist die Zahl binnen eines Jahres um fast die Hälfte nach oben gegangen.

Konsumentenschutz sieht Handyversicherung skeptisch

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) sehe den Trend jedoch skeptisch. Grundsätzlich sollten existenzgefährdende Risiken versichert werden, wie der Brand des Hauses, heißt es dort. "Der Verlust des Handys ist zwar ärgerlich, sicher aber nicht existenzgefährdend", so die VKI- Expertin Gabi Kreindl.

Oft würden die Versicherungsverträge direkt an der Kassa abgeschlossen, wodurch erheblicher Zeitdruck herrsche und die Kunden daher das "Kleingedruckte" gar nicht lesen würden.

Versicherung dient vor allem der Kundenbindung

Die Versicherungslösungen seien jedenfalls in erster Linie Kundenbindungsprogramme und in Relation zum Handypreis auch sehr teuer - was den Verbrauchern manchmal gar nicht klar sei, weil die Prämie oft über die Mobilfunkrechnung eingezogen werde. In zwei Jahren kosten sie ein Drittel bis die Hälfte des Gerätepreises, im Schadensfall komme noch der Selbstbehalt dazu.

Oder das Mobiltelefon geht nach der Reparatur gleich gar nicht mehr, wie krone.at berichtete . Demnach werden iPhones 6 nach Reparaturen bei Drittanbietern unbrauchbar, weil das System Ersatzteile, die nicht von Apple stammen, nicht erkennt. Laut Apple handelt es sich dabei um eine Sicherheitsmaßnahme, um den im Home- Button gespeicherten Fingerabdruck zu sichern.

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15.02.2016, 11:00
AG/red
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