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09.12.2016 - 23:12
Foto: thinkstockphotos.de

Jeder Dritte nutzt mobile Geräte ohne Passwort

04.04.2013, 11:38
Smartphones und Tablets sind inzwischen für viele Nutzer zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden. Dem aktuellen Norton Cybercrime Report zufolge zählt sogar knapp ein Viertel (24 Prozent) das eigene Smartphone oder Tablet zu einem der beiden persönlichen Gegenstände, die man im Brandfall als Erstes retten würde. Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Sicherheitsspezialisten Symantec zeigt jedoch auch: Nur die Wenigsten machen sich über den Schutz ihrer mobilen Geräte Gedanken.

Die Mehrheit (69 Prozent) der europäischen Befragten gibt demnach an, private Informationen auf Mobilgeräten zu speichern und abzurufen. Gleichzeitig nutzt der Studie  zufolge mehr als ein Drittel (35 Prozent) kein Passwort, um diese sensiblen Daten zu sichern. Im Falle eines Verlustes oder Diebstahls des Geräts hätten Dritte somit Zugriff auf zahlreiche Informationen, darunter auch persönliche E- Mails, mit deren Hilfe häufig vertrauliche Geschäftskorrespondenzen, Dokumente und Passwörter für weitere Onlinedienste eingesehen werden könnten, so Symantec.

Jeder Zehnte Opfer von Internetkriminalität

Der Studie zufolge ist bereits jeder Zehnte Opfer mobiler Internetkriminalität geworden. Dennoch kümmert sich der durchschnittliche europäische Konsument nur wenig um die Sicherheit seiner Mobilgeräte: Zwei von fünf Nutzern (41 Prozent) gaben an, Apps nicht immer aus den offiziellen Marktplätzen herunterzuladen. Mehr als ein Drittel (34 Prozent) greift zudem nicht auf sichere Bezahlsysteme zurück, wenn über Smartphone oder Tablet eingekauft wird.

Dies gelte auch bei kostenlosen und ungesicherten WLAN- Hotspots, teilte der Sicherheitsanbieter mit. Obwohl sich annähernd die Hälfte der Nutzer über die möglichen Gefahren bewusst sei, wähle sich ein Großteil der Befragten (62 Prozent) dennoch regelmäßig ein, um etwa private E- Mails abzurufen (43 Prozent). Mehr als jeder Fünfte (23 Prozent) greift über ungesicherte öffentliche Netzwerke sogar auf seine Bankdaten zu und erleichtert potentiellen Angreifern damit den Zugriff auf private Informationen.

Verlust und Diebstahl keine Seltenheit

Dass der Verlust eines Mobilgerätes nichts Ungewöhnliches ist, zeigten die Erfahrungen der befragten Nutzer: Drei von zehn gaben demnach an, ihr mobiles Gerät bereits einmal verloren zu haben oder Opfer eines Diebstahls geworden zu sein. Die größten Sorgen der Besitzer sind dabei anfallende Kosten durch teure Telefongespräche (43 Prozent), die Belästigung von gespeicherten Kontakten (26 Prozent) und der Erwerb digitaler Inhalte in ihrem Namen (26 Prozent).

Skepsis beim mobilen Shoppen

Die Studie zeigt auch Unterschiede zwischen den europäischen Ländern im Hinblick auf die Nutzung von Mobilgeräten. So fühlen sich nur etwa 13 Prozent der deutschen und 15 Prozent der russischen Nutzer beim Einkauf über mobile Endgeräte sicher. Dagegen vertraut knapp ein Drittel (32 Prozent) der polnischen und rund ein Viertel (24 Prozent) der italienischen Nutzer auf die Sicherheit beim Shoppen über Smartphones und Tablets.

Entsprechend zurückhaltend zeigen sich deutsche Anwender beim Einsatz von Mobile- Payment- Lösungen: Nur sechs Prozent der befragten Deutschen greifen auf diese Möglichkeit zurück. Im europäischen Ausland ist die Zahl der Nutzer deutlich größer: 13 Prozent der Briten, 17 Prozent der Dänen, 18 Prozent der Schweden und 25 Prozent der polnischen Nutzer bezahlen via Smartphone und Tablet.

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04.04.2013, 11:38
red
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