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04.12.2016 - 08:51
Foto: HTC, thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

HTC enthüllt neues Android- Flaggschiff One M8

25.03.2014, 16:19
Der taiwanesische Smartphone-Spezialist HTC hat am Dienstag in London den Nachfolger seines mehrfach preisgekrönten Android-Flaggschiffs One enthüllt und bläst damit zum Angriff auf Branchenprimus Samsung. Das neue One M8 ähnelt optisch stark seinem Vorgänger, bringt jedoch etliche Verbesserungen unter der Haube mit. krone.at war bei der Präsentation des Smartphone-Hits dabei und hatte bereits Gelegenheit, das Gerät auszuprobieren. Hier alle Infos zum aus Alu gefertigten Edel-Smartphone.

Das neue HTC- Topgerät wartet mit einem blickwinkelstabilen fünf Zoll großen Full- HD- Display mit IPS- Technologie auf, vergrößert die Bildschirmdiagonale gegenüber dem Vorgänger also um 0,3 Zoll. Als CPU kommt ein 2,3 Gigahertz schneller Snapdragon 801 von Qualcomm zum Einsatz, der auf vier Rechenkerne zurückgreift. Die Arbeitsspeicherausstattung beläuft sich auf zwei Gigabyte, der intern verfügbare Speicher ist wahlweise 16 oder 32 Gigabyte groß. Lobenswert: Im Gegensatz zum Vorgänger schluckt HTCs neues One auch microSD- Karten mit bis zu 128 Gigabyte Kapazität.

Ersteindruck: Starke Hardware, extrascharfes Display

Erwartungsgemäß sorgen die starken Komponenten im One M8 für eine durchwegs flüssige Bedienung. Beim ersten Ausprobieren waren weder Ruckler noch ungewöhnlich lange App- Öffnungszeiten zu beobachten. Obwohl HTC mit seiner Sense- Oberfläche tief in das Android- Betriebssystem engreift, ist das Bedienerlebnis nicht von lästigen Wartezeiten geprägt. Wie sich das Gerät bei aufwendigen 3D- Games schlägt, muss es allerdings erst in einem ausführlichen Test unter Beweis stellen.

Der Bildschirm liefert durch seine hohe Auflösung ein absolut scharfes Bild, bei dem keinerlei Treppeneffekte oder sonstige Mängel zu erkennen sind. Text wird ebenso scharf dargestellt wie Fotos, Farben wirken natürlich, bei entsprechend hohen Helligkeitseinstellungen sollte der Bildschirminhalt darüberhinaus auch in hellen Umgebungen gut zu erkennen sein. Bei direkter Sonneneinstrahlung dürfte das kratzfeste Glas, hinter dem sich das Display verbirgt, allerdings Probleme machen.

"Ultrapixel"- Kamera für gute Fotos bei wenig Licht

Bei der Kamera widersetzt sich HTC abermals dem Megapixel- Wettrüsten anderer Hersteller und setzt stattdessen auf eine lichtstarke "Ultrapixel"- Kamera mit extragroßem Bildsensor. Die Auflösung beträgt auf den ersten Blick nicht sonderlich stattliche 4,1 Megapixel, durch die "Ultrapixel"- Technologie sollen jedoch trotzdem ansehnliche Bilder, insbesondere bei schlechtem Licht, möglich sein.

Die Auslösezeit will man stark verbessert haben. In die Kamera- App halten zudem manuelle Einstellmöglichkeiten für Fokus, Blende und ISO- Wert Einzug, zusätzlich gibt's kreative Bildmodi wie das von Samsung bekannte Dual- Foto, bei dem sowohl mit der Haupt- als auch der Frontkamera Bilder aufgenommen werden. Die Kamera- App wurde für Entwickler geöffnet, kann also künftig um weitere Funktionen erweitert werden. Eine Zeitlupenvideofunktion fehlt dem One M8 ebenfalls nicht.

HTCs "Ultrapixel"- Kamera hinterließ bei ersten Test- Schnappschüssen auch im abgedunkelten Präsentationsraum in London einen sehr brauchbaren Eindruck. Trotz schlechter Lichtverhältnisse offenbarten Probebilder kaum Rauschen, zudem überzeugte die Bildschärfe. Wie es tatsächlich um die Fotoqualität steht, können wir aber erst beurteilen, wenn wir die mit dem One M8 geknipsten Bilder auf einem größeren Display betrachten und die Kamera auch unter anderen Lichtbedingungen ausprobieren können.

Zwei Kameras und LED- Blitz mit Farbtemperatur- Regelung

Eine Besonderheit bei der Kameraausstattung: Neben der Hauptkamera befindet sich an der Rückseite auch eine zweite Kamera mit 2,1 Megapixeln, die als Tiefensensor dient. Das ermöglicht, auf Objekte im Vordergrund zu fokussieren und den Hintergrund verschwommen darzustellen - und umgekehrt. Beim Blitz setzt HTC ähnlich wie Apple beim iPhone 5S auf zwei verschiedenfärbige LEDs, mit denen die Farbtemperatur des Blitzes ans Umgebungslicht angepasst wird. Die Weitwinkel- Frontkamera liefert Selfie- taugliche fünf Megapixel.

Der Akku des neuen One ist 2.600 Milliamperestunden groß und soll dank spezieller Energiesparfunktionen 40 Prozent länger als beim Vorgänger halten. Wenn es eng wird, stehen noch bessere Stromsparmodi zur Verfügung, mit denen das Gerät bei vollem Akku bis zu zwei Wochen im Standby- Betrieb überdauern soll.

Neue Sense- Oberfläche und Gesten- Entsperrfunktion

Android läuft auf dem 160- Gramm- Gerät in Version 4.4.2 und wurde HTC- typisch mit der hauseigenen Sense- Oberfläche in der neuen Version 6 ausgestattet. Die bringt eine praktische Lese- App namens BlinkFeed mit, mit der Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken sowie allerlei Nachrichten direkt auf der Startseite durchgescrollt werden können. Das Tool wurde nun auch für Entwickler geöffnet, kann also problemlos erweitert werden.

Ebenfalls neu bei HTC: eine Entsperrfunktion, bei der bestimmte Gesten genutzt werden können. Zweifaches Antippen bei ausgeschaltetem Bildschirm zeigt etwa die Uhrzeit an, andere Gesten sollen die Foto- App oder die Voice- Dialing- Funktion öffnen. Durch die Gestenbedienung soll das Gerät trotz seiner Größe gut mit einer Hand bedienbar sein. Optional gibt es ein spezielles perforiertes Cover, durch das Statusinformationen wie Wetter und Uhrzeit angezeigt werden können, ohne den Akku zu sehr zu belasten.

Sehr gute Verarbeitungsqualität, in Kürze erhältlich

Wie schon beim Vorgänger gibt es ein Infrarotmodul, mit dem sich das Smartphone als Universalfernbedienung nutzen lässt. Außerdem hat HTC abermals Stereolautsprecher an der Front installiert, die besonders guten Klang liefern sollen - 25 Prozent lauter als beim Vorgänger und mit integriertem Verstärker. Dank verbesserter Streaming- Unterstützung (DLNA, Miracast, Bluetooth) soll sich das Gerät sehr gut als Zuspieler für kabellose Audio- und Videogeräte eignen.

In puncto Verarbeitung hinterlässt das One M8 nach dem Erstkontakt in London einen hervorragenden Eindruck. Das metallisch- kühle Smartphone ist hübsch anzusehen und wirkt wie aus einem Guss, zeigt keinerlei Verarbeitungsschwächen und profitiert haptisch enorm vom gebürsteten Alu, das HTC verbaut hat. Trotz des im Vergleich zum Vorgänger größeren Displays ist das neue One vergleichsweise kompakt und lässt sich gut halten. Einzig der an der Oberseite angeordnete Entsperrknopf ist bei Einhandbenutzung nicht so einfach zu erreichen, seitlich angeordnet würde er das Entsperren deutlich vereinfachen.

Das One M8 kommt in Europa im Laufe der nächsten zwei Wochen auf den Markt. Einen Preis nannte HTC noch nicht, online kursieren jedoch Beträge im Bereich der 700 Euro.

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