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05.12.2016 - 00:18
Foto: thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

Der eigene Partner kommt kürzer als das Smartphone

31.05.2013, 14:03
Wann haben Sie Ihren Partner eigentlich das letzte Mal - im wahrsten Sinne des Wortes - zu Gesicht bekommen? Sie wissen es nicht? Dann liegt es vielleicht daran, dass Sie inzwischen mehr Zeit mit Ihrem Smartphone verbringen. Immerhin sind Sie damit laut einer Studie aus Großbritannien nicht allein.

Der vom Mobilfunker O2 zusammen mit Samsung durchgeführten Studie nach verbringt der durchschnittliche Smartphonenutzer inzwischen täglich 119 Minuten mit den mobilen Alleskönner. Die meiste Zeit davon geht für das Surfen im Internet drauf, es folgen soziale Netzwerke, Musik und Spiele. Für ihren ursprünglichen Zweck, nämlich das Telefonieren, werden die Geräte hingegen kaum noch genutzt: Von den knapp zwei Stunden Nutzungsdauer pro Tag entfallen lediglich 13 Minuten auf Telefongespräche, wie die britische "Daily Mail"  berichtet.

Das eigentlich Alarmierende ist jedoch, dass Partner von Handybesitzern laut dieser "Nutzungsstatistik" deutlich kürzer kommen als das Smartphone. Auf sie entfallen demnach im Durchschnitt nur mehr 97 Minuten an gemeinsamer Zeit. Ein schwacher Trost: Nicht nur der Partner wird vom Smartphone verdrängt, auch zahlreiche Geräte werden aufgrund der Mobiltelefone immer öfter obsolet. So gaben 75 Prozent der Befragten an, dass sie mittlerweile keinen klassischen Wecker mehr benötigen, gut die Hälfte hat keinen Verwendungszweck mehr für ihre Armbanduhren.

46 Prozent gaben außerdem zu Protokoll, Fotos nicht mehr mit einer Kamera, sondern ausschließlich mit dem Handy zu machen. 25 Prozent haben zugunsten des Smartphones sogar ihrem Notebook einen Laufpass gegeben und immer noch stolze zwölf Prozent geben beim Thema Games inzwischen dem Smartphone gegenüber der Spielkonsole den Vorzug.

"Smartphones werden immer intelligenter und machen riesige Sprünge in der Entwicklung. Allerdings bedeutet dies, dass unsere Augen nun mehr Zeit auf den Bildschirm gerichtet sind als in die Augen unseres Partners", wird David Johnson vom Mobilfunker O2 zitiert.

31.05.2013, 14:03
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