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04.12.2016 - 10:04
Foto: Google

Aus für modulares Smartphone "Project Ara"

05.09.2016, 09:43

Ein Smartphone, das sich aus einzelnen Bausteinen zusammenstecken lässt - diese Idee verfolgt Google seit 2014 mit seinem "Project Ara". Besser gesagt: verfolgte. Denn wie der Internetkonzern nach entsprechenden Gerüchten bestätigte, wurden die Arbeiten an "Project Ara" nun offiziell eingestellt.

Noch am Freitag hatte Reuters  unter Berufung auf Insider berichtet, dass die Arbeiten an dem modularen Smartphone auf Eis gelegt wurden. Gegenüber der Nachrichtenagentur wollte Google dies nicht kommentieren. Wenig später dann jedoch die offizielle Bestätigung: Ein Sprecher des Konzerns teilte ohne Angaben von Gründen gegenüber Venture Beat  mit, dass eine Markteinführung des Smartphones nicht mehr geplant sei.

Ob das Thema "modulares Smartphone" für Google damit endgültig vom Tisch ist, bleibt jedoch abzuwarten. Ein Insider hatte gegenüber Reuters angegeben, dass der Internetkonzern derzeit nach Partnern suche, um das Smartphone doch noch auf den Markt zu bringen.

Video: YouTube

Letzte Version nur noch teilweise modular

Noch im Mai hatte Google im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz I/O eine neue Version des Geräts für 2017 angekündigt. Erste Vorseriengeräte für Entwickler sollten ab diesem Herbst erhältlich sein.

Mit dem ursprünglichen Konzept hatte die neue Version allerdings nur noch wenig gemein. Stand ursprünglich noch der Gedanke im Vordergrund, die Lebensdauer des Smartphones durch den Austausch einzelner Komponenten über Jahre hinweg auf dem aktuellen technischen Stand zu halten und so zu verlängern, ging es beim neuen "Ara"  eher darum, ein Smartphone für bestimmte Nutzungsszenarien anzupassen oder Mode- Trends beim Aussehen des Geräts aufzugreifen.

Foto: atap.google.com/ara/

Hauptkomponenten fix verbaut

Die wesentlichen Smartphone- Komponenten wie CPU, GPU, Akku, Display, Sensoren und Antennen sollten demnach in einem festen Rahmen stecken und sind nicht austauschbar sein. Wie in einem Video zu sehen, sollten Nutzer stattdessen noch sechs Modulplätze mit Komponenten wie Kameras, Lautsprechern oder Spezial- Elementen wie einem Klappständer oder Blutzuckersensor versehen können.

05.09.2016, 09:43
krone.at
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