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04.12.2016 - 23:31
Foto: flickr.com/alexeyklyukin, twitter.com/umarebru

Türkei: Kolumnistin wegen Erdogan- Kritik verhaftet

25.04.2016, 13:33

Eine niederländische Journalistin, die nach Kritik an Präsident Recep Tayyip Erdogan zur Befragung festgenommen worden war, ist wieder frei. Sie sei frei, dürfe die Türkei aber nicht verlassen, schrieb die türkischstämmige Ebru Umar auf Twitter.

Grund der Festnahme seien zwei kritische Tweets. Die aus der Türkei stammende Journalistin war in der Nacht zum Sonntag festgenommen worden. Nach Angaben des niederländischen Außenministeriums in Den Haag ist unklar, was ihr zur Last gelegt wird.

Der niederländische Außenminister Bert Koenders begrüßte die Freilassung, betonte jedoch, dass damit das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei. Er hatte bei seinem türkischen Amtskollegen gegen die Festnahme protestiert und erklärt, "dass die Meinungsfreiheit ein hohes Gut" sei. Dies müsse auch ein Bewerberstaat für die EU- Mitgliedschaft respektieren.

"Ich will in die Niederlande zurück"

Umar betonte, dass sie von der Polizei gut behandelt worden sei. "Ich will so schnell wie möglich in die Niederlande zurück", sagte sie. Wann der "Landesarrest", wie sie sagte, aufgehoben werde, konnte sie nicht sagen. In der Nacht hatte die Kolumnistin selbst via Twitter mitgeteilt, dass sie in ihrem Ferienhaus im westtürkischen Kusadasi festgenommen worden sei.

Ebru hatte sich in Kolumnen in der niederländischen Tageszeitung "Metro" und auf Twitter häufig sehr kritisch über Präsident Recep Tayyip Erdogan ausgelassen. Etwa eine Stunde vor der Festnahme hatte ihr jemand auf Twitter mitgeteilt, dass er wegen ihrer Tweets die Polizei alarmiert habe.

Einbruch in Amsterdamer Wohnung

In Umars Amsterdamer Wohnung war unterdessen eingebrochen worden. Die Tür sei "mit viel Gewalt" aufgebrochen worden, sagte Umar am Montag der niederländischen Nachrichtenagentur ANP. Ihr alter Computer sei gestohlen worden, ergänzte die türkischstämmige Journalistin in der Zeitung "Metro". Umar sprach von einem "Einschüchterungsversuch" und einer "Provokation".

25.04.2016, 13:33
AG/red
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